Sommerreise von Claudia Ravensburg

Mehr Badegäste als im vergangenen Jahr

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Im Battenberger Freibad: Hans-Ulrich Stankowitz und Hans Röhse (TSV-Schwimmabteilung), Schwimmmeister Dirk Dornseif, Bärbel Stübner, Lutz Klein, Rüdiger Weiß, die neue Fachangestellte für Bäderbetriebe, Lisa Grebing, Bürgermeister Christian Klein, Uwe Weiß und die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg (v.l.).

Battenberg/Dodenau - Im Rahmen ihrer Sommerreise hat die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg die Schwimmbäder in Battenberg und Dodenau besucht.

„Alle Freibäder machen Verluste“, sagte die CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg bei ihrem Besuch im Battenberger Schwimmbad. Mit dem für Battenberg gewählten Modell des steuerlichen Querverbundes (Verkauf der Bäder an den Energieversorger EWF) könne man die Verluste jedoch erheblich reduzieren. Bei einem jährlichen Defizit von rund 380 000 Euro für die Bäder in Battenberg und Dodenau habe die Stadt Battenberg im vergangenen Jahr rund 73 000 Euro gespart, sagte Bürgermeister Christian Klein.

Schwimmmeister Dirk Dornseif berichtete, dass das Battenberger Freibad nicht nur von der Grund- und Gesamtschule in Battenberg, sondern auch von Schulklassen aus Röddenau, Ernsthausen, Hatzfeld und Allendorf genutzt wird. Unter diesem Aspekt forderte Bürgermeister Christian Klein eine andere Verteilung der Kosten, obwohl sich der Landkreis über einen Zweckverband mit 25 Prozent an den Kosten beteiligt. Er sehe das Land Hessen „mit im Boot“, sagte Klein. Nicht nur bei Sanierungsarbeiten, sondern auch bei den laufenden Kosten bräuchten Kommunen mit Hallen- und Freibädern eine kontinuierliche Unterstützung.

Ravensburg sprach sich für eine „einheitliche Regelung“ aus. Sie hofft, mit dem Besuch aller zehn Freibäder in ihrem Wahlkreis die Attraktivität der heimischen Freibäder ein wenig zu erhöhen.

Klar sei, dass vor allem Kinder und Jugendliche deutlich seltener ins Freibad gingen als früher. Laut Schwimmmeister Dornseif können immer weniger Grundschüler schwimmen. Früher habe es im dritten Schuljahr „mal ein oder zwei Kinder“ gegeben, die nicht schwimmen konnten. Heute sei das oft die halbe Klasse. Und das, obwohl in Battenberg pro Jahr neun bis zehn Schwimmkurse angeboten werden und die Stadt mit den „Schwimmbären“ des Turn- und Sportvereins einen sehr rührigen und erfolgreichen Schwimmverein besitzt, der sich auch im Reha-Sport engagiert.

11 958 Badegäste haben bisher in diesem Sommer der Freibad in Battenberg besucht - deutlich mehr als im verregneten Sommer des vergangenen Jahres - damals waren es 7763 Besucher.

Im Dodenauer Freibad wurden bis Mittwoch 7300 Badegäste gezählt, ebenfalls deutlich mehr als im Jahr zuvor. Die Besucherzahlen seien gut, aber nicht rekordverdächtig, stellte Schwimmmeister Dornseif fest. Vor zwei Jahren wurden im Battenberger Freibad 12 789 zahlende Gäste verbucht, im Jahr 2008 sogar 15 000. (off)

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