Blutspende in Frankenberg

Mehr als 500 Liter Blut retten Leben

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DRK-Kreisgeschäftsführer Christian Peter (links) und Rolf Zarberg vom Blutspendedienst (rechts) ehrten (von links) die langjährigen Blutspender Hans-Gerhard Huhn, Hans Manfred Engel, Karl Priester, Heinrich Richter, Peter Meister, Kark-Heinz Woetzel, Hermann Porsch, Ralf Jensen, Armin Peter, Heiko Bäumner und Monika Kalabis.Foto: Marco Steber

Frankenberg - Mehr als 500 Liter Blut haben sie bereits gespendet. Am Montag wurden elf Spender für ihren "aktiven Dienst" geehrt.

Einen halben Liter Blut, mehr ist es nicht. Und „es tut überhaupt nicht weh“, sagt Hermann Porsch aus Burgwald, der gerade zum 100. Mal „zu Ader gelassen“ wird. Insgesamt 79 Spender, unter ihnen drei Erstspender, haben den weg in die Ederberglandhalle gefunden. „Alle 56 Tage kann man Blut spenden“, sagt Anita Frank, die Organisatorin der Aktion. Frauen dürfen viermal im Jahr, Männer sechsmal. Dabei gibt es zu Beginn gar nicht viel zu Beachten.

Einzige Voraussetzung zum Spenden sind zunächst die Volljährigkeit und ein Personalausweis. Ob auch die medizinischen Voraussetzungen stimmen, wird mittels eines Fragebogens bestimmt. So sollte ein Spender mehr als 50 Kilogramm auf die Waage bringen. Es folgt eine ärztliche Untersuchung: Blutdruck, Puls, sowie Temperetur werden dabei gemessen. „80 Prozent der Deutschen finden Blutspenden toll, aber nur vier Prozent tun es“, sagt Rolf Zarberg vom zuständigen baden-württembergischen Blutspendedienst. Jeden Tag würden in Hessen 1000 Blutkonserven benötigt, fügte er hinzu - eine beachtliche Zahl.

So freut sich auch Christian Peter, DRK-Geschäftsführer, über die Vielzahl von Spendern, die bereits „Jubiläum“ feiern. Diese langjährige Bereitschaft, Blut zu geben, sei nicht selbstverständlich, sagt er. Insgesamt gaben die geehrten Spender bereits mehr als 500 Liter Blut.

Monika Kalabis, Armin Peter und Heiko Bäumner bekamen eine Urkunde für 75 Blutspenden überreicht. Für 100 Spenden wurden Karl-Heinz Woetzel, Peter Meister, Karl Priester, Heinrich Richter, Hermann Porsch und Ralf Jensen ausgezeichnet. Sie bekamen neben der Urkunde und den Ehrennadeln eine Uhr mit Namensgravur überreicht.

„Viele sind zu bequem“, sagt Hermann Porsch. „Was, wenn ich selber einmal Blut brauche?“, fragt er rhetorisch. Bereits als junger Mann fing er mit dem Blutspenden an. Auch Ralf Jensen aus Dagebüll hat mit Beginn der Volljährigkeit erstmals gespendet - und sieht dies als Dienst an die Allgemeinheit an.

Nächster Termin in der Ederberglandhalle ist am 4. November von 15.30 Uhr bis 19.30 Uhr.

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