Mehr Mobilität für alle: Stadt Hatzfeld plant mit Fragebogen einen Bürgerbus

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Haltestelle: Ob Hatzfeld einen Bürgerbus benötigt, wird derzeit ermittelt.

Hatzfeld. Mal eben zum Arzt fahren oder etwas einkaufen - wer kein Auto hat, für den sind diese Aufgaben nicht immer leicht zu meistern. Um eine bessere Verbindung der Ortteile untereinander zu gewährleisten, plant die Stadt Hatzfeld einen Bürgerbus einzuführen.

Der soll die Menschen zwischen den Ortsteilen und der Kernstadt hin und her transportieren.

Um zu klären, ob ein grundsätzliches Interesse an einem Bürgerbus besteht, haben die Hatzfelder bis zum 30. September die Möglichkeit, einen Fragebogen auszufüllen. „Zunächst müssen wir feststellen, ob überhaupt ein solcher Bürgerbus gefragt ist“, sagt Hatzfelds Bürgermeister Dirk Junker. Erst danach würde man sich Gedanken um die Größenordnung des Projekts machen und Gespräche über die Finanzierung führen.

Ein Antrag auf Zuschüsse durch das Leader-Programm der Europäischen Union sei jedoch schon gestellt worden, erklärt Junker. Ziel des Förderprogramms ist es, ländliche Regionen Europas auf dem Weg zu einer eigenständigen Entwicklung zu unterstützen.

Hatzfelds Bürgermeister erhofft sich, mit einem Bürgerbus den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu ergänzen. „Vor allem für ältere Leute, die kein Auto haben oder nicht mehr fahren können, bedeutet das eine enorme Steigerung der Lebensqualität.“ Aber auch alle anderen Personen in Hatzfeld und den Ortsteilen würden von dem Angebot profitieren.

Den Fragebogen gibt es hier.

Von Kevin Hildebrand 

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Quelle: HNA

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