Mehr als 600 Wanderer starteten zum viertägigen Grenzgangsfest in Münchhausen

Im Zeichen des Schuhs: Uli Mengel, Vorsitzender des Grenzgangvereins Münchhausen, dankte den Grundschülern für ihre Schuh-Installationen an Straßen- und Wegrändern.

Münchhausen. Schuhe in allen Farben und Formen schwebten auf Stäben in der Landschaft und im Dorf, begrüßten und begleiteten mehr als 600 Wanderer am ersten Tag des Münchhäuser Grenzgangs nach Ernsthausen und Wollmar.

Die Kinder der Grundschule hatten die „Bewegten Schuhe“ als Kunstobjekte vor Tagen schon mit großer Vorfreude aufgestellt.

„Sie sind unser grenzüberschreitendes, fröhliches Symbol“, rief Uli Mengel, Vorsitzender des Grenzgangvereins, als er am Freitagmorgen die erste Tagesetappe startete.

Früher habe man durch Grenzauszüge die Grenzen gesichert und abgeschirmt, meinte Kirsten Fründt, Marburger Landrätin und Schirmherrin des Grenzgangfestes, das traditionell alle sieben Jahre im Dorf unter dem Christenberg stattfindet. „Heute wollen wir damit Menschen verbinden und ihre Gemeinschaft stärken!“

Sitzt der Grenzstein richtig? Ernsthausens Ortsvorsteher Frank Kleinwächter und Burgwalds Bürgermeister Lothar Koch maßen sicherheitshalber vor vielen Zeugen noch mal nach. Unter ihnen waren auch die Marburger Landrätin Kirsten Fründt (zweite von links) und der Rosenthaler Bürgermeister Hans Waßmuth (rechts). Foto: Völker

Bürgermeister Peter Funk, der am Startpunkt Sportplatz unter den Wanderern auch zahlreiche Gäste aus den Nachbargemeinden Burgwald und Rosenthal begrüßte, unterstrich dies und betonte: „Münchhausen ist weltoffen.“

Wie die Bürgermeister Lothar Koch (Burgwald) und Hans Waßmuth (Rosenthal) die Nachbarn aus Münchhausen unterwegs willkommen hießen, lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Karl-Hermann Völker

Quelle: HNA

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