Kreiserntedankfest in Geismar

Mehr Wertschätzung für Landwirte

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Die Geismarer Kinderlandjugend sorgte beim Kreiserntedankfest in Geismar für einen lebendigen Auftakt des Abends. Sie zeigten alte Volkstänze mit viel Freude am Tanz.Fotos: Frank Seumer

Frankenberg-Geismar - Während auf den Feldern bis spät in die Nacht noch Silomais gehäckselt wurde, feierten die Landjugendgruppen und der Kreisbauernverband am Samstagabend Kreiserntedankfest in Geismar.

„Gutes tun und miteinander teilen“, diesen Appell stellte Pfarrerin Katharina Wagner in den Mittelpunkt ihrer Predigt beim Erntedankgottesdienst in der voll besetzten Geismarer Kirche. Als Beispiel diente das Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“. Mitwirkende waren neben den Mädchen und Jungen der Kinderlandjugend mit einer Lesung auch der Geismarer Posaunenchor und der Kirchenchor, diesmal verstärkt mit einigen Kinderstimmen.

Nach dem Gottesdienst zogen die Landjugendgruppen mit Fackeln zum Dorfgemeinschaftshaus, das mit vielen Erntefrüchten, Teelichtgläsern und Strohballen festlich geschmückt war. Die Kinderlandjugend eröffnete mit schwungvollen Tänzen das Abendprogramm. Die beiden Vorsitzenden der gastgebenden Geismarer Landjugend Helena und Julian Graß begrüßten zahlreiche Gäste von den landwirtschaftlichen Organisationen, Vereinen, aus Politik und Verwaltung.

Bürgermeister Rüdiger Heß forderte alle Verbraucher auf, anlässlich des Erntedankfeste innezuhalten und zu überlegen, woher die wertvollen Nahrungsmittel stammen. „Wir sollten nachdenken, was es bedeutet, wenn unsere Landwirte auf dem Feld arbeiten“, sagte der Rathauschef. Ortsvorsteher Klaus-Peter Stein forderte, dem Beruf des Landwirtes wieder mehr Wertschätzung entgegen zu bringen. Eine gute Ernte sei die Grundlage des Lebens und des Wohlstandes.

Die fünf Landjugendgruppen zeigten moderne und traditionelle Volkstänze. Zum Auftakt tanzten die Hessenmeister aus Haubern den „Sauerländer Nummer Vier“ und den „Ammerländer Schottisch“. Die Trachtengruppe Laisa überzeugte mit dem „Flink Fleuter“ und dem „Tere“.

von Frank Seumer

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