Mehrere hundert Menschen beim Wollmarer Grenzgangfest

Wollmar. Klaus-Peter Fett, der Vorsitzende des Grenzgangvereins Frohnhausen, hatte es vorhergesehen: Nach 700 Gästen beim „Schauplatz der Geschichte“ und 900 Besuchern beim Festkommers nahmen erneut mehrere Hundert Menschen am Grenzgangfest teil.

Der Strom der Grenzgangwanderer aus Wollmar und der ganzen Umgebung wollte jedenfalls nicht enden, als die Teilnehmer des Grenzgangfestes die „Brooklyn Bridge“ über den Wollmarbach zum Gillersborn zwischen Wollmar und Laisa marschierten – in der ersten Reihe die Grenzgangburschen, dahinter der Vorstand des Grenzgangvereins.

Zunächst waren die Wollmarer Grenzgänger am Morgen die Grenze in Richtung Frohnhausen abgegangen. Die guten freundschaftlichen Beziehungen zum Nachbardorf Frohnhausen wurden unter Beweis gestellt, als der Posaunenchor Frohnhausen aufspielte und Ortsvorsteher Bernd Strieder zusammen mit vielen Bürgern seines Dorfes die Wanderfreunde an der Zwisselseite begrüßte.

Am Frühstücksplatz am Gillersborn kam es dann zum Zusammentreffen mit den Nachbarn aus Laisa. Die Laisaer hatten die Rückersfahne dabei, ein Schild „Durchfahrt verboten“ und auch zünftige Marschmusik. (hr)

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Bilder vom Fest

Grenzgangfest Wollmar

Quelle: HNA

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