Von Meister Bach begeistert

Konturen des Komponisten: Antje und Martin Schneider zeichneten in der Frankenberger Liebfrauenkirche ein eindrucksvolles Bild von Johann Sebastian Bach. Fotos: Völker

Frankenberg. Johann Sebastian Bachs bekannteste Toccata in d-Moll am Beginn und ihre gewaltige Fuge am Schluss des Abends: Das war die musikalische Klammer, die in der Liebfrauenkirche eine Fülle von Klängen und Texten zusammenband.

„An Gott zweifeln – an Bach glauben“ stand als Motto über einer, wie Kantor Alexander Meyer eingangs betonte, „ungewöhnlichen Veranstaltung“: Die Berliner Literaten Antje und Martin Schneider sowie die Organistin Gabriele Müller widmeten Johann Sebastian Bach ein ebenso tiefgehendes wie anrührendes Programm.

Eine „Laudatio auf den Übervater aller Komponisten“ hatte zu den Bach-Festspielen 1985 der zeitgenössische Komponist Mauricio Kagel geschrieben und mit seiner Überschrift „An Gott zweifeln – an Bach glauben“ einen Skandal ausgelöst. Er vertrat darin die These, dass Bachs herausragende Position innerhalb der Musikgeschichte universellere Geltung beanspruchen könnte als die eines Religionsstifters innerhalb der Geschichte der Weltreligionen. Kagel verehrte Bach und ließ sich bei vielen Kompositionen von ihm inspirieren.

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Quelle: HNA

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