Frankenberg

Meisterbriefe für 17 Waldeck- Junghandwerker

- Frankenberg.Ihre Meisterbriefe erhielten am Freitag 17 Waldeck-Frankenberger Junghandwerk aus acht Innungen.Alle Redner der Freisprechungsfeierwaren sich einig: Stolz dürften die 17 Jungmeister auf ihre Leistungen sein.

"Für Sie ist es vielleicht der wichtigste Tag in Ihrem Leben“, rief Landrat Dr. Reinhard Kubat den Jungmeister zu. „Ich wünsche viel Erfolg im Beruf.“ Die Meister schenkten dem Kreis „ihr Talent, Können und Kompetenz“, das sei ein „Signal der Hoffnung“. Trotz geänderter Handwerksordnung bleibe der Meisterbrief „der Führerschein für eine erfolgreiche Zukunft“.

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei das Handwerk „ein Fels in der Brandung“, es sei vom Abbau von Arbeits- und Lehrstellen nahezu verschont geblieben, sagte der Festredner, Staatssekretär Steffen Saebisch aus dem hessischen Wirtschaftsministerium. Dabei zeige sich auch das „vorbildliche Verantwortungsbewusstsein“ der Meister, die auf einen nachhaltigen Erfolg setzten statt auf den schnellen Gewinn.

Der neue Präsident der Kasseler Handwerkskammer, Heinrich Grindel,hofft, dass die Meister Spaß daran fänden, sich selbstständig zu machen – in den nächsten fünf Jahren suchten im Kammerbezirk 2000 Betriebsinhaber einen Nachfolger, da gelte es für die Jungmeister, „Verantwortung zu übernehmen“. Außerdem forderte er sie auf, sich ehrenamtlich zu engagieren – ob in den Innungen oder in den Prüfungsausschüssen der Kammer. Dies täten derzeit 2200 Handwerker.

Bürgermeister Christian Engelhardt erinnerte daran, dass das Handwerk in der Geschichte­ Frankenbergs immer der „Träger von Innovation“ gewesen sei, fast alle Arbeitsplätze in der Stadt seien im Grunde aus Handwerksbetrieben entstanden. Es sei heimatverbunden und verkaufe Waren und Dienstleistungen in einem begrenzten Umfeld. Daher liege es im Eigeninteresse der Inhaber, die Region weiterzuentwickeln.

Mehr dazu und die Namen der Meister in der Printausgabe der WLZ-FZ

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