Zeltlager am Edersee

Auf den Meistertitel folgt der Urlaub

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Paddeln, ausruhen, schwimmen: Die Jugendlichen hatten während der acht Tage Zeit, das zu tun, was sie wollten.

Rosenthal-Roda - Acht Tage hatten die Rodaer Jungbrandschützer beim Zelten am Edersee Zeit, ihren Lieblingsbe-schäftigungen nachzugehen: Schwimmen, Sonnen, Faulenzen, Spielen.

Nicht einmal eine Woche war seit dem Kreiszeltlager in Berndorf vergangen, bei dem die Jugendfeuerwehr aus Roda ihren 32. Kreismeistertitel gewonnen hatte, als 19 Jugendliche und vier Betreuer für acht Tage in das nächste Zeltlager fuhren. Diesmal ging es aber darum, einfach nur Urlaub zu machen. Im Albert-Schweitzer-Lager am Edersee bot sich dafür die Gelegenheit. Bei herrlichem Badewetter genossen die Nachwuchs-Brandschützer die freien Tage.

Untergebracht waren die Jugendlichen in vier Zelthäusern, außer ums Mittagessen mussten sich die Teilnehmer um die Verpflegung selbst kümmern: In Gruppen eingeteilt, kochten und spülten sie abwechselnd. Die Mahlzeiten wurden, weil es das Wetter ausnahmslos zuließ, stets im Freien eingenommen. Baden im See, Schlauchbootfahren, Ballspiele und Gesellschaftsspiele standen an allen Tagen auf dem Programm. Das große Schlauchboot, in dem zwölf Wassersportler Platz finden und von dem aus es sich wunderbar ins Wasser springen lässt, war die wichtigste Attraktion auf dem See.

Eltern erzählen von früher

An einem Tag war Elternabend: Mehr als 20 Väter und Mütter wollten sich überzeugen, dass es ihrem Nachwuchs auch wirklich gut ging, wo die Kinder untergebracht waren und was sie den ganzen langen Tag über trieben. Viele Eltern, die einstmals selbst in der Jugendfeuerwehr waren und auch damals schon am Zeltlager teilgenommen hatten, erzählten von früher. Denn das jährliche Zeltlager der Jugendfeuerwehr findet bereits seit mehr als 30 Jahren statt. Früher gingen die Touren noch abwechselnd an Diemel- und Edersee. In den vergangenen Jahren aber setzte sich Letzterer schließlich durch. Im Albert-Schweitzer-Lager fühlen sich die Rodaer Jugendlichen stets gut aufgehoben. Nach den Erzählungen war gemeinsames Grillen angesagt. Einige Eltern hatten Salate mitgebracht.

An einem Nachmittag besuchten die Teilnehmer auch die nahe Sommerrodelbahn in Nieder-Werbe und besichtigten die Sperrmauer. Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Manfred Hankel, hatte die Jugendlichen zu einer Besichtigung des Inneren der Mauer eingeladen. Mehr als 40 Meter unter dem Wasserspiegel war es manch einem Besucher doch ziemlich mulmig zumute. Auch die Temperaturen dort unten waren nach einer Weile sehr kühl, und die Jugendlichen sehnten sich wieder in die fast schon tropische Hitze auf der fast hundertjährigen Staumauer.

Die weiteren Abende wurden entweder am Lagerfeuer oder am Grill verbracht - manchmal spielten die jungen Brandschützer auch gedankenverloren auf dem großen Platz des Lagers, bis die Dunkelheit einbrach.

In den nächsten zwei Wochen haben die Jugendlichen zwei Wochen Pause von der Jugendfeuerwehr. Am 18. August startet die Jugendfeuerwehr bei den hessischen Meisterschaften in Somborn.(pe)

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