Haina

Melodienreigen zum 30. „Geburtstag“

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- Haina-Löhlbach (gf). Gesang und Blasmusik standen im Mittelpunkt eines dreistündigen Konzertes, das der Musikzug der Feuerwehr Löhlbach anlässlich seines 30-jährigen Bestehens am Samstagabend ausrichtete.

Gut 200 Menschen verfolgten die verschiedenen Beiträge im voll besetzten Löhlbacher Bürgerhaus. Die Moderation übernahm Uwe Thielemann, der den bunten Reigen aus Chor- und Blasmusik eröffnete. Den Anfang machte die Jungbläsergruppe des gastgebenden Musikzuges. „Ich war noch niemals in New York“ war der anspruchsvolle Titel, den die Jugendlichen in mehrwöchiger Probenarbeit mit ihrem Dirigenten Markus Ochse eingeübt hatten. Ebenso schwungvoll waren die nächsten drei Liedbeiträge, die der Löhlbacher Kirchenchor unter Leitung von Irene Tripp präsentierte. Besonders gefiel das Stück „Jada“, das die Frauen mit viel Tempo und einem Schuss Selbstironie interpretierten. Besinnliche Liedbeiträge kamen vom Männergesangverein aus Battenhausen mit seinem Dirigenten Wilhelm Stephan. Nach diesen ruhigeren Chorstücken folgte wieder kraftvolle Blasmusik, diesmal vom Musikverein Löhlbach, der dem Publikum gleich zwei schwungvolle Polkas präsentierte.

Ehrennadeln in Gold von der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände für 30-jährige Musikförderung im Musikzug erhielten die aktiven Gründungsmitglieder Uwe Thielemann und Heinrich Wilhelmi. Die Ehrung übernahm Kreisstabführer Christian Engelbracht, der seit Jahrzehnten die Entwicklung des Musikzugs verfolgt.

Gleich darauf ging es musikalisch weiter mit dem Frauensingkreis aus Halgehausen. Höhepunkt des Auftrittes war der emotional bewegende Titel „Blüh dem Frühling eine Rose“, den die Frauen in einem erweiterten Chor mit dem Halgehäuser Männergesangverein unter Leitung von Helmut Eigenbrodt sangen. Gefallen fand auch der neu eingeübte Titel „Freunde der Berge“, den der Männergesangverein aus Löhlbach mit seinem Dirigenten Wilhelm Dehnert anstimmte.

Es folgte der Posaunenchor Dodenhausen, der souverän mit Eigenkompositionen seines Dirigenten Heinrich Vöhl überzeugte. Weitere Klänge gab es vom Posaunenchor Grüsen-Mohnhausen, der unter anderem einen feierlich-gefühlvollen Titel unter Leitung von Werner Winter vortrug. Viel Applaus gab es schließlich noch für die „Kellerwaldgitarren“, die unter Leitung von Arnd Kriebel mit dem beschwingten Titel „Der Löwe schläft zur Nacht“ aufwarteten.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Dienstag, 12. April

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