Wie Menschen ohne Strom für Beleuchtung sorgten

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Wie Menschen ohne Strom für Beleuchtung sorgten

Löhlbach/Frankenberg. „Am 1. September 1920 erstrahlte das Dorf erstmals im Glanz des elektrischen Lichts.“ So heißt es in der Löhlbacher Dorfchronik. Bis dahin nutzten die Dorfbewohner überwiegend Petroleumlampen und Kerzen.

Doch auch diese Leuchtmittel waren schon technische Errungenschaften der Moderne. Den Menschen vor 200 Jahren standen sie noch nicht zur Verfügung. Schließlich wurde die erste Petroleumlampe erst 1855 von dem Amerikaner B. Sillimann konstruiert, bevor sie ab 1860 ihren Siegeszug durch Europa antrat und sich dann rasch verbreitete.

Kerzen sind immerhin schon seit dem 1. Jahrhundert nach Christi Geburt bekannt. Doch im dörflichen Alltag blieben auch sie bis in die 1850er-Jahre Luxusartikel und waren eher der feierlichen Ausleuchtung der Kirchen vorbehalten. Als Rohstoff dafür diente das Bienenwachs, das nur begrenzt zur Verfügung stand und neben der Verwendung in Kirchen nur dem wohlhabenden Bürgertum in den Städten vorbehalten blieb.

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Quelle: HNA

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