Hilfe für Gießener Elternverein krebs- und leukämiekranker Kinder

200 Meter Leckereien: Längste Kaffeetafel der Bunstruth für guten Zweck

Kuchen satt: Die längste Kaffeetafel der Bunstruth wurde auf der Straße zwischen Sehlen und Grüsen aufgebaut. Fotos: Moniac

Sehlen/Grüsen. Rund 200 Meter Tische, 128 gespendete Kuchen und 100 Kannen Kaffee: Das sind die beeindruckenden Fakten bei der längsten Kaffeetafel der Bunstruth auf der Straße zwischen Sehlen und Grüsen, zu der der Ortsbeirat Sehlen, die evangelische Kirchengemeinde Grüsen/Mohnhausen und die örtlichen Vereine eingeladen hatten.

Mit der Aktion verbunden war neben dem Spaß auch ein guter Zweck. Die Veranstalter werden mit dem Reinerlös den Gießener Elternverein krebs- und leukämiekranker Kinder unterstützen, mit dessen Hilfe Tim Sommer aus Römershausen und Celine König aus Oberholzhausen ihre schwere Erkrankung besiegen konnten (HNA berichtete).

Schon ab dem frühen Nachmittag strömten ganze Familienclans zur Kaffeetafel und begutachteten die Bleche mit Rhabarber-, Pflaumen- und Kirschkuchen, die Platten mit Nussecken, Schneebällen und Käseteilchen und das Angebot an Mohn-, Sahne- und Schokotorten. „Hier gibt es wirklich alles, was das Herz begehrt“, staunte ein kleiner Kuchenfan und lud sich freudig seinen Teller voll, denn für fünf Euro gab es Kaffee und Kuchen satt.

Daneben sorgte ein Unterhaltungsprogramm für die gute Laune der Gäste: Achim Seibel, Sehlens stellvertretender Ortsvorsteher, hatte zum Beispiel ein Fußballturnier organisiert, bei dem im Sieben-Minuten-Takt alle fünf Ortschaften gegeneinander kickten. Die Zusammensetzung der Mannschaften erfolgte nach strengen Kriterien: In jedem Team gab es einen männlichen und einen weiblichen Spieler, außerdem fünf Jugendliche unter 16 Jahren. Wer erst noch ein bisschen trainieren wollte, konnte das beim Torwandschießen ausführlich tun.

Für eine „Regatta“ im Mühlgraben der Schweinfe hatte Eberhard Krause vom Ortsbeirat aus Holzresten 21 Schiffchen gebaut, die bis zur Brücke am Sportplatz rund 250 Meter zurücklegen mussten. Den Betreibern der flottesten Schiffe winkten attraktive Preise. Reichlich Preise gab es auch bei einer Tombola, sodass deren Lose reißenden Absatz fanden.

Nägel wurden versenkt

Ein Flohmarkt und ein Kräftemessen beim Nägelversenken ergänzten das nachmittägliche Programm. Im topgepflegten Trabi von Tino Prang aus Römershausen konnten außerdem ein paar (N)ostalgierunden gedreht werden.

Am Abend schlug die Unterhaltung dann die musikalische Richtung ein. Der Posaunenchor Grüsen/Mohnhausen, die Kurhessenmusikanten und die Hessische Trachtenkapelle aus Wohra gaben jeweils umfangreiche Proben ihres Könnens. Dazu gab es einen Auftritt der Landjugend Haubern. (zmm)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare