Rosenthaler Metzgermeister Rudolf Hoeck hat die Ladentür für immer geschlossen

In seinem bereits leeren Laden: Metzgermeister Rudolf Hoeck mit der letzten roten Wurst. Foto: Moniac

Rosenthal. „Hack vom Hoeck“ – das ist endgültig vorbei. Nach knapp 64 Jahren ununterbrochener Präsenz wurde die Ladentür der Metzgerei Rudolf Hoeck in Rosenthal am Wochenende endgültig geschlossen.

Schon eine ganze Weile vorher hatte Hoeck die Verkaufszeiten eingeschränkt – nun ist für den 67-Jährigen der (Un)-Ruhestand Wirklichkeit geworden.

Im Jahr 1950 hatte sein Vater Heinrich Hoeck das Geschäft gegründet. Nach der Schulzeit erlernte Sohn Rudolf das väterliche Handwerk und übernahm später die Metzgerei, nun ebenfalls als Meister.

Im Gedenken an die guten und schmackhaften Fleisch- und Wurstwaren, die die beiden Betreiber über Jahrzehnte selbst herstellten, kommt bei vielen Rosenthaler Einwohnern Bedauern auf. Selbstverständlich gehörte zum Angebot auch die Hessische Ahle Wurst, entweder als dürre Runde oder als lange Stracke, nach Wunsch frisch oder gut abgehangen und getrocknet.

Rudolf Hoeck berichtet, dass es zu seiner Jugend- und Ausbildungszeit völlig unwidersprochen klar war, dass der Sohn das Handwerk des Vaters erlernte und auch sein Nachfolger sein sollte.

Rudolf Hoecks Söhne Armin und Andreas wurden von den Eltern nicht zum Beruf des Metzgers gedrängt oder gar gezwungen, sie gehen ihre eigenen beruflichen Wege.

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Von Marise Moniac

Quelle: HNA

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