"Die Neuen Alten" in der Kellerwaldhalle

Modernes und Klassisches im Wechsel

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Die Neuen Alten

- Frankenau (sr). Sänger und Instrumentalisten sorgten beim Konzert der „Neuen Alten“ in Frankenau für internationale Klänge.

Mit dem vierten Konzert „S(w)ingender Advent“ begeisterte das Bläserensemble mit zwei Frauenchören und einem Flötentrio am Samstag Abend mehr als 200 Besucher in der Kellerwaldhalle. Zwei Wochen vorher fanden bereits zwei Konzerte in den Kirchen Schreufas und Frebershausens statt. Eingerahmt von der Eurovisions-Fanfare des französischen Barock-Komponisten Marc-Antoine Charpentier und dem Klang der Kesselpauken bewiesen die Akteure ihr hohes musikalisches Niveau. Mit dem englischen Weihnachtslied „Hark, the herald angels sing“ sorgten die um Keyboard und Schlagzeug verstärkten Bläser unter der Leitung von Rinaldo Blechschmidt für einen dem Motto entsprechenden Auftakt. Eindrucksvolle Lichteffekte in der Halle verliehen der Musik zusätzlichen Ausdruck. Im Big-Band-Sound Es folgten die bekannten Weihnachtslieder „Oh Tannenbaum“ und „Kommet ihr Hirten“ in schwungvollen Versionen. Einer der Höhepunkte des Abends war die ausgefallene Version von „Jingle Bells“ im Big-Band-Sound. Freudentränen vergoss mancher beim Auftritt zum Titel „The little drummer boy“: Der 13-jährige Schlagzeuger Lennart Gabriel kam mit Nikolausmütze und Trommel in den Saal marschiert und begeisterte als Solist. Er ist erst seit wenigen Monaten im Ensemble aktiv und spielt seit vier Jahren Schlagzeug. Weiterer Solisten war Fabian Schultz. Gastmusiker sorgten für kurze Pausen der Bläser und Abwechslung im gut zweistündigen Programm. Das Querflötentrio der Frankenberger Musikschule mit Theresa Born, Nadine Horsel und Katrin Eichweber ernte für eine Sonate in vier Sätzen sowie ein Weihnachtsmedley viel Applaus.

Mehr lesen Sie in der Frankenberger Zeitung vom Montag, 19. Dezember 2011.

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