Spaziergang zur Wüstung Bennighausen

„Mones trifft“ Walter Sellmann

+

Frankenberg - Walter Sellmann, der Name steht für Heimatverbundenheit, Wanderungen, Grenzsteine, Traditionsbewusstsein und oberes Edertal. In der ersten Folge der neuen Serie erzählt er aus seinem Leben.

Walter Sellmann wurde am 13. April 1935 in Marburg geboren. Er wuchs in Rennertehausen auf, ist somit ein Sohn der Heimat, tief verwurzelt in den Strukturen des dörflichen Lebens und der lokalen Geschichte. Sein Abitur bestand er 1956. Danach studierte er sechs Semester am Pädagogischen Institut in Jugenheim/Bergstraße für das Lehramt an Volks- und Realschulen. Im April 1971 wurde er an die Mittelpunktschule Allendorf versetzt; 1983 erfolgte seine Ernennung zum Rektor. Im Juni 1999 trat der „Lehrer aus Leidenschaft“ in den Ruhestand.

Seit 1956 ist Walter Sellmann mit Ehefrau Gertrud, geb. Born, verheiratet. Sie haben drei Kinder: Helge, Arno und Hanna.

„Aus Interesse an Land und Leuten“ gründete Walter Sellmann 1973 den Gebirgs- und Wanderverein oberes Edertal. Er schrieb eine der ersten Heimatchroniken im oberen Edertal: „1274 Rennertehausen 1974“ zur 700-Jahrfeier seines Heimatdorfes. Das Land Hessen berief Sellmann 1978 zum „Beauftragten für historische Grenzsteine“ im Altkreis Frankenberg. Inzwischen sind weit über 200 Steine ab Jahrgang 1650 („hessische Teilung“) von ihm kartiert, fotografiert und registriert worden. Diese „historischen Kleindenkmale“ liegen dem Grenzgänger besonders am Herzen.

Sellmann setzte sich für den Erhalt der Allendorfer Steinkirche aus dem Jahr 1496 ein. Sein Hobby ist die Hege und Pflege der Wüstung Bennighausen, einem ehemaligen Dorf im Wald bei Allendorf.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare