Mord an Ehefrau: Kinder waren doch vom Angeklagten

Marburg. Im Prozess gegen den 32-jährigen Marburger, der im vergangenen Sommer seine schwangere Ehefrau erstochen hat, hat sich der Angeklagte erstmals ausführlich geäußert.

„Wir haben gestritten und gestritten und dann habe ich wohl die Kontrolle verloren", sagte er vor Gericht. Die Frau starb an einer Vielzahl von Messerstichen. Wo er die Tatwaffe hergenommen habe, das wisse er auch nicht mehr.

Am ersten Verhandlungstag hatte er die Tat zwar zugegeben, könne sich an sie jedoch nicht erinnern. Jetzt sah er sich erstmals, wenn auch wieder unter Tränen, in der Lage, auf Fragen zu antworten.

Bereits am Morgen des 1. Juli sei es zum Streit gekommen, unvermittelt habe seine Frau behauptet, sein Sohn sei nur auf dem Papier sein Kind, der Vater sei ein anderer. Er habe das nicht richtig glauben wollen. „Ich wollte wissen, ob sie nur Spaß gemacht hat, oder ob sie die Wahrheit sagt“.

Diese Frage habe ihn den ganzen Tag nicht losgelassen, berichtete der Mann. Als er nachmittags nachhause gekommen sei, habe sie erneut behauptet, er sei nicht der Vater und das immer wieder.

Eine DNA-Analyse hat inzwischen ergeben, dass beide gemeinsamen Kinder und auch der ungeborene Fötus vom dem Mann sind. (kse)

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Quelle: HNA

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