Battenberg

Mosch-Konzert begeistert 1000 Besucher

- Battenberg (ph). Unter dem Motto „Erinnerungen an Ernst Mosch“ hat das Workshop-Orchester des Battenberger Musikzugs am Sonntag mehr als 1000 Freunde der Blasmusik begeistert.

Es war bereits das dritte Konzert dieser Art. Die Großsporthalle war voll besetzt. Freek Mestrini, langjähriger Flügelhornist der Egerländer Musikanten unter der Leitung von Ernst Mosch, stand. Initiator Dr. Detlef Marburger freute sich sehr über die noch größere Resonanz als in den Vorjahren. Viele Gäste kamen aus einem weiten Umkreis. Fasziniert waren die zahlreichen Konzertbesucher erneut vom dynamisch auftretenden Dirigenten Mestrini, der die Amateur-Musiker zu Höchstleistungen brachte.

Auch dieses Mal stand der Workshop unter dem Motto „Erinnerungen an Ernst Mosch“. 24 bekannte und auch neue Marsch-, Polka- und Walzer-Melodien wurden von 34 Musikanten gespielt. Begeistert dankte das Publikum mit viel Applaus. Konzentriert verfolgten die Konzertbesucher die unterhaltsamen Darbietungen. Dirigent Mestrini war mit den guten Leistungen der Musikanten sehr zufrieden und erklärte, dass es in der musikalischen Anforderung wieder eine Steigerung gegeben habe.

Ein großer Erfolg wurde die Idee von Dr. Detlef Marburger, der seit vielen Jahren in der Ausbildungsarbeit des Musikzuges wirkt und auch einige Jahre musikalischer Leiter war. Er war Initiator der Workshops, bei denen die böhmische Blasmusik im Mittelpunkt stehen sollte und zu dem er Freek Mestrini als professionellen Musiker und Experten einlud.

Bläser des Musikzuges konnten sich daran beteiligen. Marburger und Mestrini sind schon über 30 Jahre lang befreundet. Seit zwei Monaten trafen sich rund 30 Blasmusiker und drei Schlagzeuger des Musikzuges wöchentlich einmal, um die altbekannten Musikstücke von Ernst Mosch und seinen Original Egerländer Musikanten zu üben und zu spielen.

Bei den vorbereitenden Proben dirigierte Marburger. Am vergangenen Donnerstag kam Freek Mestrini hinzu und leitete den Workshop mit drei Übungseinheiten. Er gab den jungen Amateur-Musikern wertvolle Tipps. Mestrini war sehr zufrieden über die hoch motivierten Mitwirkenden, die viel Spaß an der böhmischen Blasmusik fanden. Der musikalische Leiter Frank Seibel begrüßte die zahlreichen Gäste in der Großsporthalle und übergab das Mikrofon an den 63-jährigen Freek Mestrini, der mit Informationen zu den einzelnen Musikstücken durch das unterhaltsame Musikprogramm führte.

Mit großer Freude und viel Dynamik dirigierte er das Abschlusskonzert mit einem bunten musikalischen Querschnitt. Im Konzertprogramm waren auch zwei neue von ihm komponierte Musikstücke. Den Titel „Vivat Bohemia“ änderte er in „Hoch lebe Battenberg“. Viel Applaus erhielt sein neues Arrangement mit dem Titel „Musikalischer Hexenkessel“, das als eine von drei Zugaben gespielt wurde. Egerländer Marschmusik, Polkas und Walzer-Melodien wurden vorgetragen. Das überwiegend ältere Publikum schwelgte in Erinnerungen und genoss das zweieinhalbstündige Konzert. Applaus gab es auch für den Gesang von Rainer Bienhaus und Carsten Kaufmann. BFür die Löffel-Polka hatte sich Solist Timo Birkenbusch als Koch umgezogen.

Der Eintritt war frei. Spenden wurden für die Kinderkrebshilfe gesammelt. Rainer Humpert hatte während des Konzerts über das Wirken der Organisation berichtet und für die Unterstützung gedankt.

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