Laut Veranstalter Hinrichs Hinck aus Bremervörde gibt es bereits 50 Nennungen

Motorrad-Rennen erinnert an die 1950er Jahre

Allendorf-Eder. Fast 60 Jahre nach den legendären Rennen auf dem Battenberg-Ring, die in den 1950er Jahren bis zu 40.000 Zuschauer lockten, lebt die Idee wieder auf: Mit Unterstützung des Motorsportclubs Battenberg plant Hinrich Hinck aus Bremervörde erneut ein großes Motorrad-Rennen.

In neun Klassen - von 50 Kubikzentimetern Hubraum bis hin zu den PS-strotzenden Superbikes - soll es am 1. und 2. Mai auf einem knapp zwei Kilometer langen Kurs mit historischen und modernen Motorrädern durch die Allendorfer Ortschaft gehen. Hinrich Hinck veranstaltet alljährlich über Pfingsten die „Fischereihafen-Rennen“ in Bremerhaven, zu denen jeweils 20 000 Zuschauer pilgern.

Für die Premiere in Allendorf-Eder gibt es laut Hinck bereits mehr als 50 Nennungen. Im Grunde kann jeder Motorradfahrer teilnehmen. „Vom Profis wie Didi Grams, der sonst die IDM fährt, bis zum reinen Amateur“, sagt Hinck. „Anfänger haben allerdings wenig Chancen.“ Starten soll das Allendorfer Motorrad-Wochenende mit einem Europameisterschaftslauf in der „Schnapsglas-Klasse“ (50 Kubikzentimeter). V

eranstalter Hinck möchte das Motorrad-Rennen auf dem Ederbergland-Ring zu einem festen, jährlichen Termin im Kalender vieler Motorradfreunde machen. „Wir hätten das Rennen gern in Battenberg gehabt“, sagt Lothar Guth, Vorsitzender des MSC Battenberg. Doch von dieser Idee habe man sich verabschieden müssen. Aus Guths Sicht wird das Rennen professionell organisiert.

„Ein Sicherheitsingenieur hat den Streckenplan erstellt, Hinrich Hinck bringt 50 gut ausgebildete Streckenposten aus Österreich mit.“ Rückendeckung gibt es vom Allendorfer Bürgermeister Claus Junghenn: „Wir brauchen schon das Einverständnis der Anwohner, sehen aber die Möglichkeit, dass Mittelzentrum Allendorf-Battenberg überregional bekannt zu machen.“ (off)

Quelle: HNA

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