Battenberger Musikzug gastiert in Allendorf

Motto: "Very british"

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Das Klarinetten-Register des Battenberger Musikzuges war wie gewohnt stark besetzt. Heinz Berger (r.) hat die Moderation des Konzerts übernommen und unterhaltsam durch den Abend geführt.Fotos: Frank Seumer

Allendorf (Eder) - Schottische Dudelsackklänge und eine Tanzeinlage bereicherten das Jahresabschlusskonzert des Battenberger Musikzuges vor über 700 Zuschauern am Samstagabend in der Allendorfer Tennishalle.

„Very british“ hieß das Motto der 72 Musiker unter der Regie von Rudolf Strieder. Mit Märschen, Chorälen, Filmmusik und Pop-Medleys sorgten die Bläser und Trommler für musikalische Glanzlichter aus Großbritannien.

"Welcome in the name of Mountbatten music“, mit diesen Worten begrüßt Moderator Heinz Berger die Zuschauer und führte mit viel Witz und Information durchs zweieinhalbstündige Programm. Es wurde mit „Blaze Away“ eröffnet und lieferte danach gleich einen Höhepunkt: „Pomp and Circumstance“ erklang feierlich und pompös.

Beim Canterbury Choral setzte der Dirigent alle Register des Musikzuges gekonnt in Szene. Strieder dirigierte alle Stücke ohne Noten, er selbst ist Berufsmusiker beim Konzertorchester der Bundeswehr in Siegburg. Als Hauptwerk des Konzertabends folgte „Green Hills Fantasy“, bei dem sich dramatische Szenen mit idyllischem Vogelgezwitscher abwechselten. Mit Filmmelodien aus James Bond riefen die Musiker den berühmten Geheimagenten wieder in Erinnerung.

von Frank Seumer

Mehr über das Konzert lesen Sie am Montag in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung oder im E-Paper.

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