Burgwald

Müller zum Marktmeister „befördert“

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- Rosenthal (sie). Auch das zweite Rosenthaler Brunnenfest rund um das Rathaus am Sonntag war ein Erfolg.

Sonnenschein, Musik, Gesang, Leckereien, ansprechende Waren und ein plätschernder Brunnen – das waren ideale Bedingungen für ein gelungenes Fest. Sigmar Salzmann hatte es mit seinen Mannen des Heimatvereins bestens organisiert. 14 Stände waren rund ums Rathaus aufgestellt, an denen Kunsthandwerker und Direktvermarkter ihre Waren feilboten. Das Angebot reichte von gedrechselten Holzwaren über Tonarbeiten und Holzge­stecke bis zu Hessenstickerei, Silber- und Modeschmuck oder Bienenhonig und Speiseeis. Auch Rosen gab es zu kaufen.

Salzmann hatte zu Beginn eine Überraschung für seine beiden Stellvertreter bereit: Er beförderte per Urkunde Ludwig Müller zum Marktmeister und Otfried Vaupel zum Wasser-Ingenieur. Die beiden hatten am Bau des Brunnens maßgeblich mitgewirkt. Otfried Vaupel führte durchs abwechslungsreiche Programm des Nachmittags. Gleich um 12  Uhr spielten die „Rosenthaler Musikanten“ mit Uwe Selbach auf, sie gaben Einblicke in ihr Repertoire. Böhmerländer Stücke wie „Drei weiße Birken“, einige Polkas oder „Mondschein an der Eger“ standen dabei im Mittelpunkt. Danach spielte der evangelische Posaunenchor mit Heinrich Plett die Stücke „Türmer Ruf“, „Jetzt ging ich auf zum Brünnelein“, „Wie lieblich es schalle“ und auf ausdrücklichen Wunsch den Choral „Leuchtend strahlt des Vaters Gnade“.

Danach kam die Flötengruppe der Nicolaus-Hilgermann-Schule mit Musiklehrerin Daniela Schleiter, sie bot „Mann in Brunnen gefallen“, Lass den Kopf nicht hängen“ und „Adler wollen fliegen“, dabei führte wieder Sigmar Salzmann durchs Programm. Er wollte sogar eine Zugabe, so gut hatten ihm die Kinder gefallen.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Dienstag, 07.Juni

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