Münchhausen will in Ex-Bundeswehrdepot Anlagen zur Stromgewinnung bauen

Münchhausen. Die Gemeindevertretung von Münchhausen hat einstimmig einem Flächennutzungsplan und Bebauungsplan zugestimmt, die den Bau von Fotovoltaikanlagen in einem ehemaligen Bundeswehrdepot bei Oberasphe ermöglichen.

Ein Investor habe Interesse bekundet, auf rund sieben Hektar Fläche einen Fotovoltaikpark zu errichten, der zu einem Viertel in das Eigentum der Gemeinde und zu einem weiteren Viertel in das Eigentum einer Energiegenossenschaft übergehen soll.

Die Energiegenossenschaft solle am 25. April gegründet werden soll, berichtete Bürgermeister Peter Funk (parteilos). Die Module sollen zum großen Teil auf den Dachflächen der ehemaligen Munitionsbunker errichtet werden, die an Unternehmen wie Privatleute als Lagerräume verpachtet sind. Diese Nutzung soll weiterhin möglich sein. Auch entlang der Panzerstraßen, die das Gelände komplett erschließen, sollen Fotovoltaikanlagen errichtet werden.

Die Abstimmung über die Pläne sei eilig geworden, da die Bundesregierung plane, zum 30. April die Einspeisevergütung zu senken, erklärte Funk den Gemeindevertretern. Zudem seien nur wenige Einwendungen der offiziellen Stellen eingegangen. Alle Anregungen und Bedenken seien abgewogen und in die Pläne eingearbeitet worden.

Das Gelände des ehemaligen Bundeswehrdepots ist eine Konversionsfläche, also ein Fläche, die von militärischer zu ziviler Nutzung umgewidmet wurde. (ky)

Mehr lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare