Museumsmitarbeiter Hans Papenfuß untersucht Graffiti in Frankenberg

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Kunstwerk am Parkhaussockel: Hans Papenfuß bewundert ein mehrere Meter breites „Piece“, ein Panoramabild, das von einer Sprayer-Crew mit Genehmigung der Stadt Frankenberg aufgebracht worden ist.

Frankenberg. Handwerkerzeichen auf Kirchenwänden, Gaunerzinken am Zaunpfosten, Herzen in Baumrinde, grellbunte „Pieces“ auf kahlen Betonwänden - die historischen Wurzeln der Graffiti reichen weit ins Mittelalter zurück.

Als Form des Protestes kann diese jugendliche Subkultur, illegal eingesetzt, für Kommunen und Hausbesitzer zu einem ernsten Problem werden, als zeitgenössische Protest- und Kunstform gehören Graffiti jedoch längst in den etablierten, wissenschaftlich erforschten Kunstbetrieb. Hans Papenfuß, Mitarbeiter des Kreis-Heimatmuseums Frankenberg, hat sich ein Jahr lang in Frankenberg um eine Bestandsaufnahme bemüht.

Angeregt durch die Workshops des Heimatmuseums zum genauen Hinschauen unter dem Motto „Luge her!“, ging Hans Papenfuß den modernen Formen von gesprühten Inschriften, Zeichen und Bildern im öffentlichen Raum der Stadt nach und berichtet darüber am Freitag, 24. Februar, ab 17 Uhr im Museum.

Georg Ludwig Braun, der seit Jahren alte Kunstformen fotografisch dokumentiert, beschäftigte sich mit den Handwerkerzeichen und Symbolen vergangener Jahrhunderte. Seine Ergebnisse wird er demnächst auch vorstellen.

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Quelle: HNA

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