Adventskonzert der Frankenberger Regenbogenschule in der vollbesetzten Aula

Musikalische Geschenke

Festlich: Der Chor der Klassen 2 der Regenbogen-Schule sang in der weihnachtlich dekorierten Aula. Fotos: Battefeld

Frankenberg. Musikalische Geschenke an Eltern, Großeltern und Geschwister haben die Jungen und Mädchen der Frankenberger Regenbogen-Schule bei einem Adventskonzert in der vollbesetzten Aula überbracht.

Schon lange bevor es los ging, fieberten die jüngsten Mitwirkenden – die Kinder der Vorklasse – ihrem Auftritt entgegen: Aufgeregt standen sie mit ihren Teelichtchen am Eingang und konnten es kaum abwarten, ihren Sternentanz zu präsentieren. Nach einem Adventsgedicht von Schulleiter Dr. Martin Mengel war es so weit: Feierlich zogen sie mit ihren Lichtern in die dunkle Aula und zeigten stolz, was sie mit ihrer Lehrerin Nenna Jörn eingeübt hatten.

Ruhig ging es mit dem Orff-Ensemble und dem Chor der Klassen 2 weiter, die unter Leitung von Gerlinde Kress im Wechsel das Lied „Seht, es naht die heilige Zeit“ spielten und sangen.

„Und jetzt kommen unsere Jeki-Kinder“, kündigte Dr. Martin Mengel an und lieferte auch gleich die Übersetzung: „Die kommen nicht etwa aus dem Himalaya, sondern wirken in dem Projekt Jedem Kind sein Instrument mit.“ Auf Oboen, Gitarren, Trompeten, Querflöten und dem Klavier zeigten die Jeki-Kinder mit Eva-Maria Scholze von der Musikschule, was sie seit dem Beginn des neuen Schuljahres einstudiert haben. Im Anschluss kamen Solisten und kleine Ensembles zum Zuge, die auf Blockflöten, Mundharmonika, Klavier und Violine mit großem Eifer Weihnachtslieder vortrugen.

Eine für Grundschüler beachtliche Leistung zeigte ein Blockflötenquintett, das das bekannte „O, du fröhliche“ dreistimmig auf Sopran-, Alt- und Tenorflöten vortrug. Die „große“ Tenorflöte, die für kleine Kinderfinger noch nicht zu greifen ist, wurde vom Schulleiter gespielt.

Die Streicher unter Leitung von Cordula Grass-Mengel boten mehrstimmig ihr „Alle Jahre wieder“ im sicheren Zusammenspiel dar. Geigen, Celli und der Chor trugen im Wechsel zwei weitere Lieder vor, wobei die einzelnen Strophen durch Zwischenspiele der Celli überbrückt wurden.

Der Chor der Klassen 3 und 4 beendete das Programm mit einem schwungvollen „Zumba, zumba“, bevor auch Schulleiter Dr. Martin Mengel noch ein „Geschenk“ für die Zuhörer hatte: Begleitet von seiner Frau Cordula auf der Bratsche, spielte er auf der Querflöte drei barocke Stücke von Georg Friedrich Händel. Der Schulleiter bedankte sich am Ende mit roten Rosen bei den mitwirkenden Kolleginnen.

Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare