Frankenberg

Musiker unterstützen Hospiz-Arbeit

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- Frankenberg (sr). Drei Chöre, ein Blechbläserensemble und ein Solist gestalteten am Montagabend ein gut zweistündiges Benefizkonzert in der Liebfrauenkirche. Der Frankenberger Rotary-Club als Veranstalter spendete 3000 Euro an den Hospizverein.

Von der Blechbläser-Fanfare „Spirit of Brass“ bis zum gemeinsam gesungenen Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ reichte die musikalische Bandbreite bei dem Benefizkonzert auf hohem musikalischen Niveau. „Es ist faszinierend, was unsere Region musikalisch zu bieten hat“, sagte Rotary-Präsident Dieter Ohlsen zum Abschluss. Er überreichte einen Scheck an die Vorsitzende des Hospizvereins Christel Weimann. Heimische Chöre und Musikgruppen stellten sich in den Dienst der guten Sache. Zum Auftakt ließen acht Bläser des Bottendorfer Jugendposaunenchores eine Fanfare und eine Choralfantasie erklingen. Später spielten die jungen Erwachsenen unter der Leitung von Sebastian Stricker und Jens Jesberg „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“.

Der Reddighäuser Tenorsolist Karl-Heinz Wenzel begeisterte mit der Arie des „Uriel“ aus dem Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn. Matthias Müller begleitete auch drei weitere Solostücke, unter anderem von dem bekannten Komponisten Georg-Friedrich Händel, am Klavier. Mit einer Lesung erinnerte der pensionierte Pfarrer Heiner Wittekindt an die Ostergeschichte.

Der Birkenbringhäuser Frauenchor „Cantabile“ unter der Leitung von Karl-Heinz Wenzel bewies sein hohes musikalisches Niveau als Meisterchor unter anderem mit den Titeln „Tears in heaven“ und „Denkmal“. Einer der Höhepunkte des Abends war der gefühlvolle Song „Shenandoah“ aus Amerika. Insgesamt sechs Lieder präsentierte auch der Chor der evangelischen Freikirchen unter der Leitung von Matthias Müller. „Das ist ein köstlich Ding“ sangen die 23 Männer und Frauen zu Beginn. Mit „Komm her zu mir“ beendeten sie ihr lebhaftes musikalisches Programm. Rebecca Müller und Ines Funk begeisterten mit einem Gitarren- und Gesangsduett.

Der Bottendorfer Männergesangverein unter der Leitung von Horst-Werner Bremmer trat mit 40 Aktiven auf. Ob mit dem getragenen „Schifferlied“ von Friedrich Silcher oder dem heiteren Gospelsong „Down by the riverside“ – die Bottendorfer bestätigten ihr Prädikat Leistungs­chor. Mehrere Solisten setzten ihre Stimmen gekonnt in Szene. Begleitet vom Bottendorfer Blechbläserensemble sangen zum Abschluss des Konzerts alle rund 300 Besucher „Der Mond ist aufgegangen“.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Mittwoch, 27. April

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