Viola Eitzenhöfer aus Birkenbringhausen liebt das Singen, seitdem sie denken kann

Musizieren ist ihr Hobby

Sehr musikalisch: Viola Eitzenhöfer singt und begleitet sich selbst mit der Gitarre. Foto: Wenzel/nh

Birkenbringhausen. Schon mit zwei Jahren hat Viola Eitzenhöfer „Ihr Kinderlein kommet“ geträllert. Heute ist das Singen ihre große Leidenschaft. Ihren ersten Auftritt als Sängerin hatte sie bei einem Weihnachtskonzert – gemeinsam mit Werner Schielke (Musikschule Fröhlich) hat sie „In der Weihnachtsbäckerei“ gesungen. Zu weiteren Auftritten, zum Beispiel beim Stadtfest in Melsungen, hat ihr die Hamburger Sängerin Anette Schmand verholfen, die heute in Breuna wohnt. Violas Großvater sei zufällig mit Anette Schmand ins Gespräch gekommen und habe ihr von seiner Enkelin erzählt. Diese wollte die Schülerin gern kennenlernen. So kam es zum ersten Treffen.

Immer wieder aufgeregt

Auch nach vielen Auftritten ist Viola Eitzenhöfer immer wieder aufgeregt, wenn sie auf der Bühne steht. „Lampenfieber gehört dazu“, erzählt sie. Nach den ersten Zeilen sei die Nervosität verschwunden.

Ein Auftritt ist ihr besonders in Erinnerung geblieben. Sie durfte mit Mike Gerhold, Frontmann der Steven-Stealer-Band, singen. „Die Halle war schon fast leer, aber es war trotzdem schön. Ich wollte schon immer mit jemanden singen, der es einfach kann“, sagt Eitzenhöfer. Am Ende der Veranstaltung, bei der sie selbst gesungen hat, habe die 16-Jährige Mike Gerhold gesucht. Sie sei von seinem Auftritt begeistert gewesen. Ganz unerwartet habe er sie eingeladen, mit ihm zu singen.

Schule steht an erster Stelle

Wenn Viola Eitzenhöfer an die Zukunft denkt, sieht sie sich nicht hauptberuflich als Sängerin. „Die Vorstellung ist toll. Aber momentan steht für mich die Schule an erster Stelle“, sagt sie. Auch eine Teilnahme bei Sendungen wie „Deutschland sucht den Superstar“ kommt für sie weniger in Frage.

„Klar würde mich die Meinung von Dieter Bohlen interessieren, aber ich würde nicht wollen, dass ganz Deutschland mein Gesicht aus dem Fernsehen kennt.“ Dem Singen als Hobby will sie allerdings in jedem Fall treu bleiben. Eine besondere Musikrichtung bevorzugt die Schülerin nicht. „Ich sing bei jedem Lied mit, wenn ich Radio höre“, sagt sie und lacht.

Im Alter von sechs Jahren ist Viola Eitzenhöfer in die Musikschule Fröhlich eingetreten. Sie lernte, Melodica und Akkordeon zu spielen. Zu ihrem 14. Geburtstag hat sie sich dann nichts sehnlicher gewünscht, als Gesangsunterricht zu bekommen. Inzwischen hat sie sogar eine eigene Demo-CD mit vier Liedern aufgenommen. „Das war sehr aufregend. Eine tolle Erfahrung“, berichtet sie. Die Aufnahme habe sie von ihrem Opa geschenkt bekommen.

Mittlerweile spielt die 16-Jährige Gitarre, weil sie sich damit selbst begleiten kann.

Für die Unterstützung ihrer Eltern ist Viola Eitzenhöfer sehr dankbar. Sie helfen ihrer Tochter gern. „Ich bin sehr stolz auf meine Tochter. Wir sind bei allen Auftritten dabei“, berichtet Andrea Eitzenhöfer. (nh)

Von Lena Wenzel

Quelle: HNA

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