Nach Brand in Marburg: Kripo vermutet technischen Defekt

Marburg. Nach dem Brand in einem überwiegend von Studenten bewohnten Hochhaus in Marburg (HNA berichtete) geht die Polizei von einem technischen Defekt als Ursache aus.

23 Hausbewohner, darunter mindestens ein Kind, waren mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Auch ein Feuerwehrmann musste ärztlich behandelt werden, nachdem er vor Erschöpfung zusammengebrochen war.

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Das Feuer war am frühen Dienstagmorgen im Kellergeschoss ausgebrochen. Fenster und Türen waren verschlossen und unbeschädigt. Spuren von Brandbeschleunigern gab es nicht.

Sowohl die Kripo Marburg als auch ein Brandgutachter gehen daher derzeit von einem technischen Defekt als Brandursache aus.

Das Feuer war in einem Wirtschaftsraum ausgebrochen, in dem zum Beispiel altes Mobiliar und auch Kisten mit Büchern lagerten.

„Vorbehaltlich noch ausstehender, abschließender Prüfungen von sichergestellten Gegenständen ergaben sich keine Anhaltspunkte auf einen technischen Defekt als Brandursache“, heißt es in einer Pressemitteilung der Marburger Kriminalpolizei.

Für die weitere Ermittlung hat die Kripo Marburg eine besondere Arbeitsgruppe eingerichtet. (nh/off)

Quelle: HNA

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