Nach ersten Restaurierungsarbeiten wurde Gerüst an Frankenberger Marienkapelle entfernt

In neuem Glanz: Zum ersten Mal erstrahlte am Wochenende die Marienkapelle am südlichen Querhaus der Liebfrauenkirche im Scheinwerferlicht. Mehrere Monate lang war das gotische Gebäude während der Sanierung hinter Baugerüsten und Schutznetzen verborgen gewesen. Fotos: Völker

Frankenberg. Seit dem Wochenende zeigt sich die Marienkapelle am südlichen Querhausarm der Frankenberger Liebfrauenkirche wieder in alter Schönheit, abends erstrahlt ihre schlanke, gotische Fassade in warmem Licht: Die Schutznetze sind entfernt, das Gerüst abgebaut.

Lediglich der südliche Chorflügel, in dem noch an den Werksteinen gearbeitet wird und auch die restaurierten Glasfenster wieder eingesetzt werden müssen, ist noch eingerüstet.

In den vergangenen Wochen war im Zuge eines ersten Bauabschnittes die Marienkapelle als besonders wertvoller Teil des Baudenkmals saniert worden, um die Zerfallsprozesse des Natursteinmaterials zu verlangsamen und die Fassade zu erhalten.

Gesteinspartien wurden gereinigt, schadhafte Stellen gefestigt und Verbindungen zwischen Steinteilen hergestellt. Wo an Fehlstellen Brüche oder Risse aufgetreten waren, verschloss die Restauratorin sie mit geeigneten Mörtelsystemen.

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Quelle: HNA

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