Burgwaldschule ist "Umweltschule 2014"

Nachhaltigkeit auf dem Lehrplan

Vier Schüler der Burgwaldschule stellten in Fuld Ergebnisse ihrer vielseitigen Projekte aus, für die die Schule den Preis „Umweltschule 2014“ erhielt.Foto: Hans-Friedrich Kubat

Frankenberg / Fulda - Ehre für die Burgwaldschule. Erneut wurde der begehrte Titel "Umweltschule Hessens" verliehen. Zusammen mit vier zwei Schülern war Jens Freitag nach Fulda gereist, um aus den Händen der Umweltministerin Prisca Hinz die Auszeichnung entgegen zu nehmen.

Für die Anlage eines Schulwaldes und das Engagement im Schulgarten hat die Burgwaldschule zusammen mit neun weiteren hessischen Schulen den Titel „Umweltschule 2014 - Lernen und Handeln für die Zukunft“ erhalten. Unter der Anleitung der Lehrerin Carmen Weimer legten die Mädchen und Jungen des Kurses „Arbeitslehre: Schwerpunkt Gartenbau“ - zwischen den einzelnen Gebäude-Pavillons eindrucksvolle Hochbeete an. Mit dieser besonderen Form des Gärtnerns kann der Anbau von Gemüse effektiv und dennoch weiterhin biologisch vorgenommen werden. „Die Begeisterung war in den beiden vergangenen Jahren schon sehr groß, die Erträge richtig prima“, freute sich die Lehrerin für Chemie und Biologie.

In den Wald zog es die Schüler der jetzigen 7e zusammen mit ihrem Klassenlehrer Jens Freitag. Mit großer Unterstützung gleich mehrerer Helfer von Hessen-Forst pflanzten die Jugendlichen zahlreiche Laubbäume. „Diese ökologische Investition in die Zukunft wird die Schüler noch in Jahrzehnten an ihren Einsatz im Wald erinnern“, zeigt sich Freitag hoffnungsfroh. Zusätzlich kam ein Forstmann in die Schule und erklärte weitere „biotische und abiotische Besonderheiten unserer Wälder“.

Vier Fahnen zeigen Erfolge

So lobte Ministerin Prisca Hinz ausdrücklich die Bemühungen sämtlicher Schulen in Hessen, die an der Aktion teilgenommen hatten. In den vergangenen beiden Jahren hatte sich jede der gelobten Bildungseinrichtungen mit mindestens zwei Projekten für das Projekt „Umweltschule“ beworben. Mittlerweile zieren vier große Fahnen das imposante Atrium der Burgwaldschuke und „erzählen“ von den vergangenen Erfolgen der Schule in den Bereichen „Natur“, „Ökologisches Handeln“ und „Umweltbildung“.

Rektor Helmut Klein wertet die Auszeichnungen als Belege für die vielfältigen Bemühungen im Sinne einer mehr denn je geforderten Nachhaltigkeit und der komplexen, zukunftsweisenden Zielsetzungen der Naturwissenschaften, aber auch aller anderer Unterrichtsfächer an der Burgwaldschule. Fachbereichsleiterin Sabine Ditze sieht „Urkunden und Fahnen gleichzeitig als Ansporn für weitere Aktivitäten im Sinne eines umweltgerechten Handelns“.

Ministerin die Hand geben

Vier Schülern der 7e war es vorbehalten, gemeinsam mit Freitag zur Feierstunde in die Domstadt Fulda reisen. So wurden Lea Hecker, Katharina Küthe, Paul Ochse und Yannik Werner von der Ministerin und allen anderen Jury-Mitgliedern auf der Bühne für ihre Einsätze gelobt. Auch eine kleine Ausstellungen fehlte nicht: Dabei dokumentierten alle hessischen Gruppen mit Plakaten, Fotos und Anschauungsobjekten aus der Natur die Vielfalt ihrer tollen Aktionen. Ebenfalls geehrt wurde die Kellerwaldschule in Frankenau für die Anlage einer bunten Wildblumenwiese und das Projekt „getting outside“.

Schulen aus Waldeck-Frankenberg, die interessante Projekte in den Jahren 2015 und 2016 anstoßen und umsetzen möchten, erhalten weitere Informationen beim Regionalberater Henning Smolka, Telefon 06421/63772, oder im Jugendwaldheim Roßberg, Telefon 06424/5197. Vielleicht sind sie ja dann im Herbst 2016 unter den Geehrten.

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