Bauarbeiten in der Bahnhofstraße laufen nach Plan

Nächstes Ziel: Asphaltieren

Die Zufahrt zur Straße „Am Hain“ ist derzeit nur aus der Hainstraße möglich. Dafür ist bis Ende August die Einbahnstraßenregelung aufgehoben. Allerdings gilt in der Straße für die Dauer der Arbeiten ein Parkverbot. Fotos: Andrea Pauly

Frankenberg - Die Baustelle am unteren Ende der Fußgängerzone bringt wieder neue Sperrungen mit sich: Die Straße „Am Hain“ ist vorerst wieder nur „falschherum“ befahrbar.

Eigentlich ist die Straße „Am Hain“, in der sich das Frankenberger Kino und die Zufahrt zur Eitzenhöfer-Tiefgarage befinden, nur aus der Bahnhofstraße befahrbar. Im Zuge der Bauarbeiten für die Stadtsanierung wurde diese Regelung bereits vor einiger Zeit für zwei Wochen gekippt, die Zufahrt war auch über die Hainstraße möglich. Diese Regelung greift auch jetzt wieder. Denn am Abzweig aus der Bahnhofstraße nach rechts werden Tiefbauarbeiten ausgeführt. Bis Ende August sollen die Arbeiten dort dauern.

Der Verkehr aus der Bahnhofstraße zwischen der Kreuzung Bottendorfer Straße/Uferstraße und der Fußgängerzone kann dafür jetzt wieder nach links abbiegen und auf Höhe der Sparkasse rechts oder geradeaus fahren. Nach links ist die Fahrbahn der Uferstraße noch immer gesperrt. Das wird auch noch eine ganze Weile so bleiben, wie Bauamtsleiter Karsten Dittmar auf Nachfrage der FZ bestätigte.

Der Verkehr wird auch in den nächsten Wochen dort noch einspurig durch die Bahnhofstraße und die Uferstraße fließen, allerdings dann auf der anderen Straßenseite.

Derzeit werden dort die Gehwege gesetzt. Die Asphaltierung der ersten Fahrspur der Bahnhofstraße vom Bahnübergang bis zur Ecke Landratsamt soll in der übernächsten Woche erfolgen - dabei handelt es sich um die größte und längste Asphaltierung, die im Rahmen des Gesamtprojektes vorgenommen wird.

Marburger Straße gesperrt

Im Anschluss ist das angrenzende Stück der Marburger Straße an der Reihe, die dafür voll gesperrt werden muss. Um möglichst wenig Verkehr zu beeinträchtigen, wurden die Arbeiten in die Sommerferien gelegt. Ab wann und wie lange diese Vollsperrung erfolgt, werde die Stadtverwaltung rechtzeitig mitteilen, kündigte Dittmar an.

Abgesehen von den eigentlichen Arbeiten ist bei dieser Baustelle die Logistik besonders anspruchsvoll. „Wir müssen in der innerstädtischen Lage die Verbindungen aufrechterhalten und die Geschäfte müssen erreichbar sein“, beschrieb er. Das sei bisher gut gelungen. Auch die Arztpraxen und Apotheken müssten trotz der Baustelle mit Autos zu erreichen sein.

Dittmar zeigte sich zufrieden mit dem bisherigen Ablauf: Der Zeitplan - bis zum ersten Advent soll das gesamte Projekt abgeschlossen sein - werde nach aktuellem Stand ebenso eingehalten wie der Kostenrahmen. Dieser liegt für die Straßenbauarbeiten bei insgesamt 3,2 Millionen Euro.

Mit der Ausführung der Arbeiten zeigte sich Dittmar zufrieden. Die Firmen seien flexibel und bedarfsorientiert, eventuelle Reibungen würden schnell gelöst. Bis auf einen Stromausfall und ein Problem mit der Wasserversorgung über einige Stunden in der Jahnstraße habe es keine Probleme gegeben.

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