Naturschutzprojekt am Battenberger Auhammer: Ein Bach sucht sich einen Weg

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Riedgraben-Schild: Eine neue Schautafel steht in der Ederaue und informiert über die Naturschutz-Maßnahme, die unter dem Motto „Ein Bach wird entfesselt“ stand. Im Bild von links Frank Röbert, Gerrit Engelbach, Anna Maria Pohl und Bürgermeister Heinfried Horsel bei der Vorstellung.

Battenberg. „Ein Bach wird entfesselt“: Das war das Thema einer Ausgleichsmaßnahme des Naturschutzes im Bereich des Riedgrabens nahe des Ederknies beim Eisenwerk Hasenclever am Auhammer.

In der vergangenen Woche wurde eine Informationstafel am Wegrand beim Riedgraben aufgestellt. Anna Maria Pohl von der Oberen Naturschutzbehörde beim Regierungspräsidium Kassel, Bürgermeister Heinfried Horsel (Battenberg), Frank Röbert (Forstamt Frankenberg) und Gerrit Engelbach (Büro für Umweltplanung, Battenberg) informierten sich vor Ort über das gelungene Naturschutz-Projekt.

Engelbach berichtete über den Verlauf des Naturschutz-Projekts, das im Frühjahr 2005 unter Mitwirkung der Eisenwerke, der Stadt Battenberg, der Oberen Naturschutzbehörde, des NABU-Kreisverbands und des Umweltplanung-Büros gestartet wurde.

Gerrit Engelbach erinnerte daran, dass der Riedgraben im untersten Abschnitt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als naturnahes Gewässer über mehrere hundert Meter die Talaue entlang der Eder verlief. Dieser Verlauf wurde begradigt und auf stark verkürztem Weg weiter flussaufwärts in die Eder geleitet.

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Quelle: HNA

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