16 000 Euro Förderung für neuen Bodenbelag

Holzpflaster vor Quernst-Kapelle im Nationalpark Kellerwald-Edersee gegen Natursteine ausgetauscht

Das neue Pflaster vor der Quernst-Kapelle ist mit 16 000 Euro Leader-Mitteln gefördert worden; (von links) Achim Frede vom Nationalpark, Regionalmanagerin Lisa Küpper, Pfarrer Dr. Harald Wahl, Herbert Müller, Bürgermeister Björn Brede und Rainer Lange vom Quernst-Verein und Landrat Dr. Reinhard Kubat. Auch der neue mobile Glockenturm (rechtes Bild) wurde durch das Leader-Programm bezuschusst.
+
Das neue Pflaster vor der Quernst-Kapelle ist mit 16 000 Euro Leader-Mitteln gefördert worden; (von links) Achim Frede vom Nationalpark, Regionalmanagerin Lisa Küpper, Pfarrer Dr. Harald Wahl, Herbert Müller, Bürgermeister Björn Brede und Rainer Lange vom Quernst-Verein und Landrat Dr. Reinhard Kubat. Auch der neue mobile Glockenturm (rechtes Bild) wurde durch das Leader-Programm bezuschusst.

An der Quernst-Kapelle im Nationalpark Kellerwald-Edersee wurde ein neuer Bodenbelag verlegt. Die Sanierungsmaßnahme wurde mit Leader-Mitteln gefördert.

Frankenau – „Die Quernst-Kapelle war von Anfang an eine Herzensangelegenheit für die Regionalentwicklung“, betonte Lisa Küpper von der Region Kellerwald-Edersee jetzt bei einem Pressetermin an der kleinen Kirche im Nationalpark oberhalb von Frankenau.

Der Verein hat den Einbau eines neuen Bodenbelages vor der Kapelle mit 16 000 Euro aus Mitteln des Regionalbudgets gefördert. Insgesamt hatte die Sanierung, die in Eigenleistung durch Mitglieder des Quernst-Vereins ausgeführt wurde, 20 000 Euro gekostet.

Wie bereits berichtet, war das ursprünglich vorhandene Holzpflaster marode geworden und musste ausgetauscht werden. Statt der Holzwürfel sind auf der 40 Quadratmeter großen Fläche inzwischen Natursteine verlegt worden.

„Wir haben mit Gefälle gearbeitet und auch Drainageestrich benutzt“, erläuterte Herbert Müller vom Verein „Freunde der Quernst“, der mit Rainer Lange federführend den Austausch des Bodenbelages vorgenommen hat. Die Natursteine seien durchgeschnitten worden und jetzt als Platten und nicht mehr als Würfel verlegt worden.

Durch die Maßnahme sei eine Funktionsverbesserung durch bessere Nutzbarkeit der Kapelle erreicht worden, sagte Lisa Küpper. Die Initiative dazu sei vom Quernst-Verein ausgegangen, als Projektträger sei aber die Stadt angetreten. „Ich finde das sehr gut umgesetzt“, lobte die Regionalmanagerin mit Blick auf das neue Pflaster.

Der Verein „Freunde der Quernst“ sei auch 2020 schon mal mit 6000 Euro aus dem Regionalbudget bedacht worden: „Damals wurde der Info-Stand umfassend aufgewertet. Auch ein mobiler Glockenturm wurde angeschafft“, sagte Lisa Küpper. Der Kellerwaldverein habe auch bereits 2004 eine Voruntersuchung und zwei Jahre später die Errichtung der Kapelle mit insgesamt 120 000 Euro Leader-Mitteln unterstützt.

An die Anfänge der vor 15 Jahren gebauten Quernst-Kapelle erinnerte auch Frankenaus Bürgermeister Björn Brede. „Dr. Reinhard Kubat war der Ideengeber der ersten Stunde“, sagte Brede. Auch durch den dann gegründeten Verein der „Freunde der Quernst“ habe man viele Impulse bekommen. Brede dankte im Namen der Stadt „ganz herzlich“ allen Dienstleistern und „Gründungsvätern“.

Achim Frede vom Nationalpark überbrachte Grüße des neuen Nationalparkleiters Manuel Schweiger und informierte über Pflegemaßnahmen im Umfeld der Kapelle. „Durch die Beweidung wird es hier langsam wieder Heide“, sagte er.

Mobiler Glockenturm an der Quernst-Kapelle

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare