Zahlreiche Vorwürfe

Krankenhauskonzern Rhön AG bekommt Negativpreis

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Marburg. Das Aktionsbündnis „Gemeinsam für unser Klinikum“ hat symbolisch eine „Goldene Nase“ an den Krankenhauskonzern Rhön überreicht - und dies ist keine positive Auszeichnung. Die Rhön AG hat in der Region neben Marburg auch Standorte in Göttingen und Herzberg.

Der „Preis“ werde an Arbeitgeber verliehen, die sich durch Personalabbau, Arbeitsverdichtung und Leiharbeit auf Kosten der Belegschaft eine goldene Nase verdienen wollen, berichtete der Zusammenschluss aus Ärzten, Krankenschwestern, Patienten und Gewerkschaftern.

Aktueller Anlass für die Aktion vor dem Haupteingang des Universitätsklinikums ist die Schließung der Wäscherei des privatisierten mittelhessischen Universitätskrankenhauses zur Jahreswende. Die Arbeit ist von einem externen Dienstleister übernommen worden, bei dem die Beschäftigten deutlich weniger verdienen. Zudem gingen nach Angaben des Bündnisses 30 Arbeitsplätze verloren.

Zudem kritisiert der Zusammenschluss den Personalabbau und die Arbeitsverdichtung in der Pflege sowie die geplante Zusammenlegung der Verwaltungen der Standorte Gießen und Marburg, wodurch abermals Personal abgebaut werden solle. (zgc/nif)

Weitere Standorte der Rhön AG in der Region:

- Akademisches Lehrkrankenhaus der Georg-August-Universität Göttingen

- MVZ Herzberg

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Quelle: HNA

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