Vier Testfahrten

Korbach - Frankenberg: Neue Bahnstrecke hat Generalprobe bestanden

Lokführer Martin Pecher hat vier Testfahrten hinter sich gebracht. Foto: Rösner

Frankenberg/Korbach. Martin Pecher ist der Erste, der einen Zug auf der neuen, wieder in Betrieb zu nehmenden Bahnstrecke Korbach–Frankenberg gefahren ist. Der Lokführer hat vier Testfahrten hinter sich gebracht.

Als Fahrgäste hatte er Mitarbeiter eines Signaltechnik-Unternehmens dabei, die geprüft haben, ob alles funktioniert, sodass die Bahn am kommenden Montag den regulären Betrieb aufnehmen kann. Außerdem durfte die Presse mitfahren. Einige „Kleinigkeiten“ müssen laut der Kurhessenbahn noch nachgebessert werden, bevor die Strecke am Freitag eröffnet wird.

Der Zug saust aus Korbach heraus. Diesmal hält er nicht am Bahnhof Süd, denn es ist nur eine Erkundungsfahrt. Bald hat er die Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern erreicht. So schnell wird es auf dem Rest der Strecke bis Frankenberg selten wieder. Im Tunnel sind 70 km/h erlaubt, an Bahnübergängen ohne Schranke und Ampeln 60, und kurz vor den Haltestellen drosselt der Lokführer die Geschwindigkeit auf 30 km/h und weniger.

Testfahrten auf der neuen Bahnstrecke

Der Fahrt zwischen der Kreisstadt und der Stadt an der Eder steht nichts im Weg. Vier Probefahrten am Morgen haben ergeben, dass die Züge rollen können. Ein Baum muss noch weg, Gestrüpp nahe der Gleise soll noch zurückgeschnitten werden, und einige Kabel müssen festgeklammert werden, erklärt Hans-Martin König, Leiter Infrastruktur bei der Kurhessenbahn während der ersten Fahrt mit Pressevertretern. Er spricht von Restarbeiten, Kleinigkeiten, die noch zu tun seien.

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Quelle: HNA

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