Hochbehälter wird für 115 000 Euro saniert

Neue Beschichtung soll 50 Jahre halten

Stammt aus dem Jahr 1904: Der Hochbehälter Battenberg. Er soll nun umfassend saniert werden. Foto: Hoffmeister

Battenberg. Grundlegend saniert werden soll der am Burgberg gelegene Hochbehälter für die Trinkwasserversorgung in Battenberg. Dafür sind im Haushaltsplan 115 000 Euro vorgesehen.

Der Hochbehälter stamme aus dem Jahr 1904 und verfüge über zwei Kammern mit je 75 Kubikmetern Fassungsvermögen, sagte Diplom-Ingenieur Ulrich Gröticke vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Twistetal. Zusätzlich biete der Hochbehälter eine Löschreserve von 50 Kubikmetern Wasser. Gespeist wird das Reservoir aus dem Mühlrain.

Der Zustand des Hochbehälters sei umfassend untersucht und auf über 100 Seiten dokumentiert worden, sagte Ulrich Gröticke. Die wichtigste Botschaft: Die Wände des Hochbehälters bieten ausreichende Festigkeit für eine Sanierung. Auch die Flügelmauern und Grundmauern sollen instandgesetzt werden.

Vom Gesundheitsamt vorgeschrieben wird laut Gröticke der Einbau einer neuen Be- und Entlüftungsanlage mit Aktivkohlefilter.

„Der ganze Innenputz muss raus, die Wände werden sandgestrahlt und verpresst“, erklärte Gröticke. Außerdem müssten neue Edelstahlrohre verlegt und Fenster ausgetauscht werden. Im Kostenansatz enthalten sei auch eine Erneuerung des Zugangs.

Man könne davon ausgehen, dass eine mineralische Beschichtung der Behälterwände etwa 50 Jahre halte, sagte Diplom-Ingenieur Gröticke auf Nachfrage des Bauausschussvorsitzenden Günter Jakobi (BLLFB). Er rechne mit einer Bauzeit von zwei bis drei Monaten.

„Man kann das Stück für Stück abarbeiten“, sagte Gröticke. „Schwierig ist es nur, in dieser Zeit die Löschreserve für den Brandschutz zu gewährleisten.“ (off)

Quelle: HNA

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