Elbrighäuser Forsthaus als Motiv

Neue Bilder im Stadtmuseum

Battenberg - Zwei in Aquarell-Technik gemalte Bilder mit Motiven aus dem Elbrighäuser Grund hat das Stadtmuseum als Dauerleihgabe von der in München lebenden Künstlerin Imke Wolter erhalten.

Die Museumsleiterin Elisabeth Skupin und Bürgermeister Christian Klein freuen sich über die Leihgabe, die künftig im Bereich der Battenberger Jagdgeschichte ihren Platz findet. Die Bilder von Imke Wolter zeig en eine Landschaftsszene im Elbrighäuser Grund und die Hauptgebäude des Forstamts Elbrighausen.

Die Künstlerin aus München hat eine besondere Beziehung zum Forsthaus Elbrighausen. Imke Wolters Vater war der zuletzt im abseits gelegenen Forsthaus tätige Revierförster. Die Familie Wolter wohnte im Dienstsitz.

Wolters Nachfolger war Eberhard Engelbach, der in das am Grunewald am Anfang des Elbrighäuser Grundes neu gebaute Forsthaus einzog. Imke Wolter berichtete der Museumsleiterin, dass sie sich an das große alte Haus mit seinen Gerüchen, an den Hof mit den Scheunen, an den Gemüsegarten hinter der Hofmauer, an den Teich, den glasklaren Bach und an die umliegenden Wiesenhügel und Wälder gut erinnern kann. Sie erlebte eine Kindheit in melancholischer Abgeschiedenheit, inmitten von Natur im Elbrighäuser Grund.

Vom Forsthaus sind nur noch Mauerreste zu sehen

Das Forsthaus Elbrighausen wurde im Jahr 1591 als Jagdhaus unter Ludwig IV von Hessen erbaut. Es war der Dienstsitz der Försterei bis in das Jahr 1965. Das Forsthaus im Elbrighäuser Grund gibt es nicht mehr. Die Gebäude sind abgerissen worden. Lediglich eine Mauer an der Forststraße und einzelne Mauerreste sind noch zu sehen. Ein Hinweisschild erinnert an das ehemalige Forsthaus.

Vor der Mauer ist der Hirschstein zum Gedenken an den berühmten „Battenberger Hirsch“, der im Jahr 1765 im Tiergarten Kranichstein bei Darmstadt 32 Enden schob, aufgestellt. (ph)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare