Frankenberg

Neue Brücke über die Wehrweide

- Frankenberg (da). Knapp zwei Wochen vor dem Pfingstmarkt ist die neue Brücke zur Wehrweide fertig. Bürgermeister Christian Engelhardt gab sie am Mittwoch frei.

Das Bauwerk ersetzt eine knapp 100 Jahre alte Überführung, die im vergangenen Sommer abgerissen war. Schon seit Jahren war sie baufällig gewesen und deshalb zuletzt gesperrt. Eine provisorische Holzbrücke diente als Ersatz, doch sie musste jeden Herbst abgebaut werden, weil sie nicht hochwasserfest war. Sie wird bald dauerhaft entfernt. Schon 2003 hätte der Ersatz gebaut werden sollen, erläuterte Ralf Enderlein vom Fachdienst Wasser- und Bodenschutz des Landkreises. Allerdings standen zunächst keine Gelder zur Verfügung.

Die Stadt trägt die Kosten nicht alleine: 151.000 Euro übernimmt das Land, weitere 22.000 Euro der Kreis. Frankenberg erhält diese Förderung aber nur, weil der überregionale Radweg R6 und der Ederradweg über die neue Betonkonstruktion führen. Sie hält aber mehr aus als Radler und Autos.

Zwar dient die Wehrweide fast das ganze Jahr als kostenloser Parkplatz mit kurzem Weg zur Fußgängerzone. Doch einmal im Jahr wird sie zum großen Rummelplatz und beherbergt den Pfingstmarkt. Dann müssen auch große und schwere Sattelschlepper der Schausteller über die Brücke fahren. Sie ist deshalb 3,50 Meter breit und wurde gegenüber ihrer Vorgängerin leicht versetzt, um die Einfahrt zu erleichtern.

Mit einer Spannweite von knapp zwölf Metern ist die neue Brücke außerdem etwas länger als die alte. Die Endteile des Geländers sind abnehmbar, um besonders langen und weit ausschwenkenden Lastwagen die Überfahrt zu erleichtern.

Engelhardt wies daraufhin, dass es sich bei der Fahrbahnbegrenzung nicht um einen Bürgersteig handelt, sondern um ein so genanntes Schrammbord. Es soll verhindern, dass Fahrzeuge gegen das Geländer stoßen.

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