Erster Schüleraustausch mit Perbal – Schüler, Lehrer und Organisatoren begeistert

Neue Freunde gefunden

Abschiedsbild in der Burgwaldschule: Die ungarischen Gäste mit den deutschen Schülern, in deren Familien sie wohnten, sowie Vertretern der Gemeinde Burgwald und der Burgwaldschule. Foto: Schneider

Burgwald. Die zehn ungarischen Austauschschüler sind wieder wohlbehalten in Perbal angekommen und erzählen nun ihren Familien und Klassenkameraden vom einwöchigen Aufenthalt in der Gemeinde Burgwald und den Erlebnissen in der Burgwaldschule. Der Auftakt des Schüleraustausches zwischen den Partnergemeinden war für alle Beteiligten ein Erfolg.

Das betonten Adam Daume, Vorsitzender der Partnerschaftsvereinigung Burgwald, und Bürgermeister Lothar Koch, bei einem abschließenden Mittagessen in der Schulkantine. Sie dankten Schulleiter Helmut Klein und den Lehrern Karin Arnold und Thomas Hentschel. Die Schulleiterin der Perbaler Grundschule, Andrea Bors, bedankte sich bei der Schule und den Gasteltern in der Gemeinde Burgwald. „Die Schüler haben viele neue Wörter gelernt und werden zu Hause weiter an unseren Deutschkenntnissen arbeiten“, sagte sie. Andrea Bors betonte auch, dass sie die Burgwaldschule bewundere, weil sie groß und schön sei.

„Lehrer weniger streng“

Das meinten auch die zwölf bis 14 Jahre alten ungarischen Schüler, die an mehreren Tagen den Unterricht besucht hatten. Sie fanden, dass die Lehrer in Deutschland weniger streng seien. Und alle Schüler in der Klasse hätten den ungarischen Schülern geholfen, besser zu verstehen.

Karin Arnold lobte die guten Deutschkenntnisse der Perbaler und dass sich Schüler und Lehrer aus Perbal gut auf den Austausch vorbereitet hätten. „Deutsche und ungarische Schüler haben Freundschaften geschlossen“, betonte sie. Alle freuten sich schon auf den Gegenbesuch in Ungarn im September.

Die Perbaler Schüler sangen zum Abschied das Lied „Ungarn, wo der Paprika aus den Augen schaut“ auf Deutsch und eine ungarische Volksweise auf Ungarisch.

Deutschen sowie ungarischen Schülern gefiel das Rahmenprogramm, vor allem der Ausflug an den Edersee mit der Fahrt auf der Sommerrodelbahn. Etliche deutsche Schüler haben sich fest vorgenommen, ungarisch zu lernen und so oft es geht, über E-Mail mit den neuen Freunden in Kontakt zu bleiben.

Die ungarischen Schülerinnen Dora und Theodora, die bei den Familien von den Burgwaldschülern Benjamin und Jonathan in Ernsthausen wohnten, waren begeistert von gemeinsamen Freizeit-Aktivitäten wie Korbball oder Trampolinspringen.

Mark aus Perbal gefiel es besonders, dass er im Wildtierpark am Edersee bei der Greifvogelschau einen Adler auf seinem Arm halten durften. Sein Lieblingsunterricht war die Mathestunde, sagte er – und dass eigentlich viel zu wenig Zeit geblieben sei, alles richtig zu genießen. Er freut sich, wenn sein neugewonnener Freund Tom aus Ernsthausen ihn im Herbst in Ungarn besucht.

Von Gisela Schneider

Quelle: HNA

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