Neue Gehege für Haustierrassen in Frankenau werden gut angenommen

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Machen mit ihren Tieren gerne einen Ausflug zu den Gehegen nahe der Kellerwaldhalle: (von links) Ulrich Schäfer, Heinrich Caspar und Carmen Schäfer mit ihren Thüringer Waldziegen.

Frankenau. Der Verein „Arche-Region Kellerwald, Frankenau und Umgebung“ freut sich darüber, dass die Gehege unweit der Kellerwaldhalle in Frankenau, in denen seit Ende Juni bedrohte Haustierrassen untergebracht werden können, gut angenommen werden.

Hobby-Tierhalter aus Frankenau nehmen das Angebot immer mal wieder wahr, wie ein Besuch der HNA jetzt gezeigt hat.

„Wir kommen mehrmals im Monat mit unseren Thüringer Ziegen hierher und lassen sie dann auch mal über Nacht hier draußen“, berichtet Carmen Schäfer. „Die Tiere fühlen sich wohl, und Einheimische oder Gäste könne sich die vom Aussterben bedrohten Ziegen anschauen und etwas über sie erfahren.“

Seit Ende Juni stehen unterhalb der Kellerwaldhalle und entlang des Wegs in Richtung des Feriendorfs drei Unterstandhütten. Sie bieten zusammen mit den jeweils umzäunten Gehegen genug Platz für sechs bedrohte Haustierrassen. Carmen Schäfer und ihr Mann Ulrich sind in Frankenau Mitglieder der Haltergemeinschaft Thüringer Waldziegen. Gemeinsam mit Heinrich und Karin Caspar sowie Sigrid Briel, die ebenfalls in dem Kellerwald-Städtchen leben, halten sie sieben Thüringer Waldziegen. „Das ist ein wunderbares Hobby“, sagt Ulrich Schäfer.

Thomas Scheerer, Vorsitzender des Vereins „Arche-Region Kellerwald, Frankenau und Umgebung“, betont, dass die Gehege bereits „gut angenommen werden“. „Wir haben in Frankenau und Umgebung viele Halter von Haustierrassen. Sinn und Zweck der Gehege ist es, den Züchtern eine Möglichkeit zu geben, ihre Ziegen und Schafe auch mal für eine bestimmte Zeit woanders unterzubringen und sie zugleich der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Tiere passen einfach gut ins Bild von Frankenau.“

Der Arche-Verein, der für den Aufbau Unterstände verantwortlich war (siehe Hintergrund), will mit Blick auf das kommende Jahr an festen Terminen ganz bestimmte Haustierrassen in den jeweiligen Gehegen unterbringen. „Bislang passiert das ja noch in unregelmäßigen Abständen“, sagt Scheerer. Auch am Arche-Tag am 28. September dieses Jahres sollen unter anderem an den Unterständen verschiedene Haustierrassen gezeigt werden. „Wir haben in diesem Zusammenhang auch schon Schilder an den Gehegen angebracht, auf denen Informationen zu den einzelnen Tieren stehen“, sagt Scheerer.

Von Philipp Daum 

Was beim Arche-Tag noch geplant ist, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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