Immer mit dem Notarzt mitalarmiert

Neue Gruppe: Ersthelfer sind schnell parat

Feuerwehr mit Sponsoren: (von links) Gerd Engel, Marek Engel mit dem Defibrillator, Bernd Küthe, Bürgermeister Lothar Koch, Siegrid Sommer (Firma Günther Heißkanaltechnik), Wehrführer Carsten Engel, Frank Hirth (Edeka-Markt) und der Vorsitzende der Feuerwehr Thorsten Spalek. Fotos: Schneider

Ernsthausen. Beim Feuerwehraktionstag in Ernsthausen stellte die Wehr ihre neue Ersthelfereinheit vor - ihre „First Responder Group".

Die Gruppe wurde am 1. März in Dienst gestellt. Fünf Ersthelfer gehören dazu. Bislang waren sie bereits elf Mal vor Ort im Einsatz. Und gleich zwei Mal am ersten Tag. Ein Überblick:

• Die Aufgaben der Ersthelfer: Sie unterstützen den Rettungsdienst, verkürzen den therapierfreien Intervall, d.h. die Zeit, bis der Rettungsdienst eintrifft.

• Der Vorteil: Eine fachmännische Hilfe ist bereits drei bis vier Minuten nach dem Notruf vor Ort.

• So funktioniert's: Bei jedem Notarzteinsatz werden die Ersthelfer mitalarmiert.

• Die Rahmenbedingungen: Der Dienst erfolgt freiwillig im Rahmen der Freiwilligen Feuerwehr und rund um die Uhr. Die Feuerwehrleute lassen sich umfangreich zum Sanitäter ausbilden. Die Gruppe finanziert sich selbst und ist auf Spenden angewiesen. Zurzeit werden weitere sieben Ersthelfer ausgebildet. Die Zuteilung erfolgt durch den Kreis. Auch die Edeka-Gruppe Hessenring beteiligt sich an der Spendenaktion. Seit dem 5. September bis 31. Oktober geht von jeder verkauften Wurst 1 Euro an den Landesfeuerwehrverband. Die Firma Günther Heißkanaltechnik aus Frankenberg überreichte durch Geschäftsführerin Siegrid Sommer einen AED (Automatisch externen Defibrillator). Burgwalds Bürgermeister Lothar Koch richtete seinen Dank an die Firma Günther und die Edeka-Gruppe sowie an die Feuerwehrleute, die die First Responder Group ins Leben gerufen haben. Koch versprach: „Die Gemeinde unterstützt die FRG finanziell und mit Material.“

Frank Hirth vom Edeka-Markt spendierte am Aktionstag alle Würstchen, die von der Feuerwehr gebraten und verkauft wurden sowie alle Getränke. Der Erlös geht an die Jugendfeuerwehr.

Außerdem hatte die Feuerwehr ein Zelt aufgebaut, wo jeder einmal eine Reanimierung vollziehen konnte. Es konnten auch Feuerlöscher ausprobiert werden und es gab die Vorführung einer Fettexplosion. (sg)

Quelle: HNA

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