Integratives Klimaschutzkonzept für Frankenberg

Neue Pumpen sparen zwei Kraftwerke

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Matthias Pöhler (Keea), Bürgermeister Rüdiger Heß, Armin Raatz (Keea), Bettina Werner und EGF-Geschäftsführer Karl-Heinz Schleiter werben für eine Infoveranstaltung zum Thema Strom sparen. Sie verlosen dort Energieeffizienzpumpen.Foto: Patricia Kutsch

Frankenberg - Mit wenig Aufwand viel Strom und bares Geld im eigenen Haushalt sparen - das geht laut Bürgermeister Rüdiger Heß und der Energiegesellschaft Frankenberg ganz leicht. Am 18. März wollen sie den Frankenbergern Tipps zum Stromsparen geben.

Mit vier Themenbereichen, Impulsvorträgen und einer Verlosung startet die Veranstaltungsreihe zur Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts für die Stadt. Einige nützliche Tipps sollen die Besucher mit nach Hause nehmen, mit denen sie laut Bürgermeister Rüdiger Heß „schlicht und ergreifend Geld sparen“. Mit ganz einfachen Methoden und geringem Aufwand können Mieter und Hausbesitzer effizienter mit Energie umgehen. „Wir zeigen, wie das geht“, sagte Karl-Heinz Schleiter, Geschäftsführer der Energiegesellschaft Frankenberg (EGF). Denn die Energiewende geht laut Armin Raatz von der „Klima- und Energieeffizienz Agentur“ Keea nur, wenn alle Menschen was tun.

Anfangen können Hausbesitzer etwa mit der Heizungspumpe im Keller. „Die brummt und summt im Keller vor sich hin und verbraucht viel mehr Strom als nötig“, sagte Heß. Die meisten Menschen hätten eine alte Pumpe im Keller. Die verbraucht rund 95 Watt in der Stunde. Eine neuere Pumpe liege bereits bei etwa 65 Watt. Mit Energieeffizienzpumpen liegt der Verbrauch bei 5 Watt. Laut Schleiter bringt das eine Stromersparnis von 141 Euro oder sogar noch mehr im Jahr. „Wenn alle die neue Technik nutzen würden, dann könnten wir zwei Großkraftwerke einsparen“, sagte Raatz. Vier solcher Pumpen verlosen Stadt und EGF inklusive Installation unter den Teilnehmern der Auftaktveranstaltung.

Schleiter erklärt, dass es diese Pumpen für Einfamilienhäuser schon für 300 Euro gebe.

Beim Klimaschutzkonzept geht es laut Raatz darum, wie die Ressourcen in Frankenberg genutzt werden können. „Die Erzeugung durch regenerative Energien ist begrenzt. Aber was ich nicht verbrauche, muss ich auch nicht erzeugen.“ Das sei ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz.

Bei dem Infoabend geht es um Tipps zum Energiesparen im Gebäude und im Haushalt und darum, wie Kinder das Energiesparen lernen können und wo es Fördergeld gibt. Beginn ist am 18. März um 19 Uhr in der Ederberglandhalle.

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