Neue Räume für die Beratung

Für die Bewirtung: Der Konferenz- und Schulungsraum hat sogar eine Teeküche. Fotos: Langenbach 

Seit zwei Wochen ist die Kontakt- und Beratungsstelle der Lebenshilfe eine Anlaufstelle für ratsuchenden Mitglieder und Interessierte. Die Räumlichkeiten in der Bremer Straße 4 erfüllen alle Anforderungen an eine bürgernahe Verwaltungsstelle.

“Zentrale Lage, gute Erreichbarkeit und genügend Parkflächen waren Voraussetzung für die Wahl der Räumlichkeiten“ sagt Sozialpädagogin Agnes Happel, die auch die Idee zur Bündelung der bisher verstreuten Örtlichkeiten zu einer Verwaltungsstelle hatte. Unter der Bauleitung des Architekturbüros Adam Finger in Frankenberg sind auf einhundert Quadratmetern drei Büro- und Konferenzräume, sowie eine behindertengerechte Toilette entstanden.

Multifunktionale Räume

Die Elektronik wurde erneuert und ein Teil der Räumlichkeiten mit Teppichboden verkleidet. Der Konferenz- und Schulungsraum ist multifunktional ausgerüstet: Er bietet mit einer neuen Teeküche Bewirtungsmöglichkeiten. Dank großer Schränke findet sich genügend Raum fürs Datenarchiv und mittels verschiebbarer Glaswände kann er als eigenständiger Arbeitsplatz genutzt werden. Integrierte Leinwand und Beamer runden das Angebot ab. Mobile Glaswände sorgen auch zwischen den Büroräumen für eine geschützte Gesprächsatmosphäre, verhelfen durch ihre Transparenz zu Helligkeit und ermöglichen es, aus zwei kleineren Räumen einen großen entstehen zu lassen. Durch Agnes Happels Ideen und die ihres Teams sind moderne Arbeitsplätze, nach ergonomischen Gesichtspunkten gestaltet, entstanden. Die Kosten trägt der Verein der Lebenshilfe, unterstützt von der Aktion Mensch.

“Ein echter Quantensprung, von zwölf Quadratmetern Bürofläche auf einhundert“, kommentiert Agnes Happel den Umzug in das neue Domizil. „Bisher sind die öffentlichen Sprechzeiten gut angenommen worden“, sagt Agnes Happel weiter. In Fragen rund um Vereinsarbeit, Betreuungen und behindertengerechtes Wohnen stehen sie und ihr Team Ratsuchenden zur Verfügung. Jurist Arnulf Rürupsmüller ist in allen rechtlichen Betreuungsfragen kompetenter Ansprechpartner. Ergänzt wird das Team von der rechtlichen Betreuerin Susanne Wihl und der Verwaltungsfachkraft Hiltrud Kaiser. Vorerst letzte Baumaßnahme wird das Anbringen einer Rampe im Eingangsbereich sein, womit die Geschäftsstelle sich barrierefrei nennen darf. (jl)

PDF der Sonderseite Lebenshilfe Frankenberg

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.