Frankenberg

Neuer Kantor hat bedeutende Vorfahren

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- Frankenberg (jos.) Daniel Gárdonyi tritt am 1. Oktober Dienst als hauptamtlicher Kirchenmusiker an der Liebfrauenkirche an

Für den 28-Jährigen ist es nach dem Studium die erste Festanstellung als Kirchenmusiker. Derzeit ist der künftige Frankenberger Kantor, der einer bedeutenden Musiker-Dynastie entstammt, noch als Praktikant an der Stuttgarter Stiftskirche beschäftigt. Nach einem aufwendigen Bewerbungsverfahren, das in ein zweitägiges Probespiel mündete, hat sich der Vorstand der Frankenberger Kirchengemeinde für den in Würzburg aufgewachsenen Gárdonyi entschieden. Der Absolvent der Stuttgarter Musikhochschule stammt aus einer bedeutenden Musiker-Dynastie mit Wurzeln in Ungarn, seinem Großvater Zoltán Gárdonyi werden herausragende Verdienste in der Bach- und Liszt-Forschung beigemessen.

In der fränkischen Stadt aufgewachsen ist der künftige Frankenberger Kantor, Daniel Gárdonyi, der nach dem Abitur in Bayreuth und in Stuttgart die Kirchenmusik studiert hat. „Wir können uns sehr auf Daniel Gárdonyi freuen“, sagt Pfarrer Horst Schiffner. Er gehörte als Pfarrer einem Fachausschuss an, der das Auswahlverfahren begleitet hat. Bis Ende Februar hatten sich zwölf Kirchenmusiker um die Stelle beworben. Fünf von ihnen wurden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Am 1. und am 2. April kamen dann zwei auserwählte Bewerber nach Frankenberg, um Proben der Kantorei, des Kinderchores und des Posaunenchores zu leiten und an der Orgel vorzuspielen. Daniel Gardonyi habe alle überzeugt, sagte Schiffner. Er bringe eine sehr hohe Qualifikation mit.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Donnerstag, 28. April

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