Neuer Rasenplatz in Dodenau: Ausschüsse stimmen Plänen zu

Da soll er hin: Auf dem Feld rechts unterhalb des Dodenauer Hartplatzes soll ein neuer Rasenplatz gebaut werden. Dieses Foto entstand bei einer Ballonfahrt. Archivfoto: zpd

Dodenau. Einen zusätzlichen Rasenplatz möchte der TSV Dodenau bauen - und zwar um 90 Grad versetzt neben dem bestehenden Aschenplatz.

Eine dafür erforderliche Änderung des Flächennutzungsplanes haben die Battenberger Ausschüsse am Donnerstagabend befürwortet. „Die Bauaufsicht hat im Grunde keine Bedenken. Aber der bestehende Flächennutzungsplan spricht dagegen“, sagte Planerin Nina Späth. Gefehlt habe eine artenschutzrechtliche Kartierung. Das habe man nun mit einem Gutachten nachgeholt.

Begründet wird die Notwendigkeit zum Bau eines Platzes mit der Nachwuchsförderung. Der Hartplatz genüge den heutigen Anforderungen nicht mehr, argumentiert der TSV Dodenau. Junge Kicker entschieden sich für Nachbarvereine, in denen es Rasen- oder sogar Kunstrasenplätze gebe.

Herbert Battenfeld, einer der beiden Vorsitzenden des TSV Dodenau, rechnet mit Kosten von „unter 150.000 Euro“. Stadt, Kreis und Land haben laut Battenfeld eine finanzielle Förderung in Aussicht gestellt. Nicht einverstanden ist Battenfeld mit der Aussage, der TSV habe seine ursprünglichen Überlegungen zur Größe des Platzes erweitert. „Wenn es nach der ursprünglichen Planung gegangen wäre, hätten wir einen kleinen Spielplatz gekriegt“, sagte Battenfeld. Nun ist ein 100 mal 60 Meter großer Platz geplant, auf dem man Meisterschaftsspiele austragen kann.

„Der Rücklauf ist sehr positiv“, sagte Diplom-Ingenieurin Nina Späth zu den bisher vorliegenden Stellungnahmen zur geplanten Änderung des Flächennutzungsplanes. Unter anderem sei in dem geplanten Erweiterungsgebiet die Goldammer gefunden worden. Für diesen Vogel solle eine Ersatzhecke gepflanzt werden.

Einstimmig haben die Mitglieder des Bau- sowie des Haupt- und Finanzausschusses dem Parament empfohlen, die Änderung des Flächennutzungsplanes als Satzung zu beschließen.

„Wenn alles gut läuft, können wir im Juni oder Juli mit dem Bau beginnen“, sagte TSV-Vorsitzender Herbert Battenfeld. Noch fehlten aber Unterschriften für erforderlichen Grunderwerb. Dazu gebe es bisher nur mündliche Absprachen.

Quelle: HNA

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