Pläne für Einrichtung an der Kellerwaldhalle – Rückbau in der Jungholzstraße

Neuer Spielplatz in Sicht

Soll zurückgebaut werden: der Spielplatz in der Frankenauer Jungholzstraße.

Frankenau. Direkt an der Kellerwaldhalle soll in Frankenau ein neuer Platz zum Spielen entstehen. Mit einer Geldspende vom Basarteam Frankenau plant man, dort ein Spielgerät aufzustellen – das soll nun möglichst bald verwirklicht werden.

Der Hintergrund: Seit Jahren gibt es die Idee für einen Spielplatz an der Kellerwaldhalle Frankenau. Treibende Kraft dabei ist das Basarteam, das sich regelmäßig mit Geldspenden für einen guten Zweck engagiert. Das Geld, rund 800 Euro, liegt bei der Stadt bereit. Man würde auch noch etwas zuschießen, und sich natürlich über weitere Beteiligung, etwa von anderen Vereinen, freuen, erklären die Frauen vom Basarteam.

Der Ortsbeirat stehe dem Vorhaben positiv gegenüber, sagte Ortsvorsteher Alexander Kaufmann der HNA. Mit dem geplanten neuen Spielplatz könne die Attraktivität der Kellerwaldhalle erhöht werden. Beispielsweise könnten nun dort die jüngsten Gäste bei Festveranstaltungen in der Halle das Spielgerät nutzen.

Magistrat dafür

Dies sieht auch Bürgermeister Björn Brede so. Der Magistrat befürworte das Vorhaben ebenfalls, bestätigte Brede die Pläne auf HNA-Anfrage und erläuterte weitere Details. Demnach habe man sich den Zustand der drei bestehenden Spielplätze in der Kernstadt genauer angesehen. Dabei sei festgestellt worden, dass es bei den Plätzen in der Eichenwaldstraße und in der Jungholzstraße hohen Investitionsbedarf gebe.

Daher wolle man die Idee mit einem Spielgerät an der Kellerwaldhalle unterstützen – auch, weil dort eine Verbindung mit einem geplanten Infopunkt in Form einer Arche geplant sei, dessen Bau von einer Arbeitsgruppe zur Arche-Region in Frankenau, Ortsbeirat und Stadtverordnetenversammlung befürwortet wird.

Parallel zur Einrichtung des neuen Spielplatzes an der Kellerwaldhalle soll der Platz in der Jungholzstraße abgebaut werden, so Brede weiter. Der dortige, noch funktionstüchtige Rutschenturm solle auf den Spielplatz in der Eichenwaldstraße verlegt werden, wo eine Rutsche fehle. Auch in den Ortsteilen wolle man sich die anderen Spielplätze in der Großgemeinde im Hinblick auf die Instandhaltung genauer ansehen.

Die Planungen für den neuen Spielplatz, auch den genauen Standort an der Halle, will die Stadt noch konkret mit den Eltern aus dem Basarteam besprechen, das Projekt wolle man möglichst im nächsten halben Jahr angehen, sagte der Bürgermeister.

Gedanken gemacht

Das Basarteam hat sich jedenfalls schon seine Gedanken gemacht: „Wir wälzen schon die Kataloge für Spielgeräte“, sagt Annette Ruhwedel. Bevorzugtes Material: Holz, abgestimmt mit anderen Vorhaben. „Es soll ja alles zueinander passen“, ergänzen die Frauen mit Blick auf die geplante Info-Arche. Und wenn erst einmal ein Spielgerät steht, dann kann sich das Basarteam gut vorstellen, den Platz auch noch mit weiteren Spenden aus seinen Veranstaltungen auszubauen.

Von Matthias Müller

Quelle: HNA

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