Neues Angebot am Kreiskrankenhaus für Patienten mit Übergewicht

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Finanzspritze für innovative Medizintechnik: Dafür stellt der Förderverein des Kreiskrankenhauses insgesamt 110 000 Euro zur Verfügung. Im Bild: (von links) Stellvertretender Kassierer Otto Landau, Kassenprüfer Richard Muth, stellvertretender Vorsitzender Dr. Thomas Ludolph, Kassierer Günther Seip, Schriftführerin Gerlinde Beil, Chefarzt Dr. Alfred Cassebaum, Chefärztin Dr. Elisabeth Pryss, Kassenprüfer Heinz Bitter und der Erste Vorsitzende Dr. Harald Schmid.

Frankenberg. Ein neues Angebot wird es ab 1. Juli am Kreiskrankenhaus in Frankenberg geben: Dann können sich in der Klinik Patienten mit krankhaftem Übergewicht operieren lassen.

Dazu will Chefarzt Dr. Alfred Cassebaum spezielle Operationsmethoden anwenden. „Es handelt sich um ein sehr komplexes Projekt“, sagte der Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie.

Der Förderverein des Frankenberger Krankenhauses will das neue Projekt mit einem „namhaften Betrag“ unterstützen, kündigte Vorsitzender Dr. Harald Schmid bereits an. Insgesamt stellt der Förderverein in diesem Jahr 110.000 Euro für die Anschaffung innovativer Medizintechnik zur Verfügung.

Im Vordergrund stünden nicht so sehr die neuen Operationsmethoden, die er ab 1. Juli anbieten werde, erläuterte Cassebaum. Wichtig sei vor allem eine umfassende Beratung und Betreuung der Patienten vor und nach dem Eingriff. „Hier organisiere ich gerade meine Kooperationspartner.“ Mit im Boot seien bereits eine am Krankenhaus beschäftigte Diätassistentin sowie eine Diabetologin. Von Vorteil seien außerdem ein Psychiater und eine Selbsthilfegruppe. Bevor er starten könne, benötige er zudem eine generelle Bereitschaftserklärung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK). (bs)

Wo Übergewichtige schon jetzt Termine für dieses neue Angebot vereinbaren können, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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