25 Jahre Jugendfeuerwehr

Neues Fahrzeug zum Geburtstag

+
Elemente aus dem Wettkampf zeigten die Feuerwehrjugendlichen: Unter anderem gehört dazu das Retten und Bergen von verletzten Personen.

Frankenau-Altenlotheim. - Viele der aktiven Brandschützer in Altenlotheim kommen aus den Reihen der eigenen Jugendfeuerwehr, die seit nunmehr 25 Jahren Jugendliche an die Feuerwehrarbeit heranführt. Seit 2008 geschieht dies auch gemeinsam mit der Wehr aus Schmittlotheim.

Die Jugendfeuerwehr aus Altenlotheim hat am Samstag ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert und dabei aufgezeigt, worin die Arbeit der Brandschützer besteht. „Wir haben in den letzten 25 Jahren mehr als 100 Jugendliche ausgebildet, ihnen den Umgang mit dem Gerät beigebracht und auch das Verhalten im Brandfall“, erklärte Jugendwart Harald Koch von der Altenlotheimer Feuerwehr. Aktuell seien 16 Jugendliche ab zehn Jahren aktiv, davon deutlich mehr Mädchen. „2008 haben wir eine Wettkampfgemeinschaft mit Schmittlotheim gebildet und trainieren dort, es gibt da einfach mehr Platz an der Eder.“

Die Gründung der Jugendfeuerwehr im Jahre 1990 kam auf Initiative von Rolf Caspar und Heiko Stremme zustande. Bis heute kommen viele Aktive aus ihren Reihen. „Mit ihrer zielgerichteten Vorbildung sind sie eine große Bereicherung für die Wehr“, bemerkte der Wehrführer.

Dass man beim Löschen von Bränden einiges falsch machen kann, haben eindrücklich die Kameraden Marco Amert und Jan Schäfer von der Feuerwehr aus Buchenberg demonstriert. „Eine Pfanne mit brennendem Öl, eine leere Spraydose und Staub, der sich entzündet, muss mit der richtigen Vorgehensweise gelöscht werden“, führte Amert aus. Stichflammen, Explosionen und Staubentzündungen zeigten dem Publikum anschaulich, dass die richtige Vorgehensweise gelernt sein will.

In einer verkürzten Wettkampf-Simulation demonstrierten die Jugendlichen temporeich ihr Können: Verletzte bergen, Schläuche ankuppeln, Wasser pumpen und kühlen Kopf bewahren auch in Ausnahmesituationen.

Zeltlager ist der Höhepunkt

„Neben dem Training unternehmen wir Ausflüge, wie etwa zum Flughafen Frankfurt“, sagte Koch. Der Höhepunkt für die Jugendlichen sei aber das große Jugendfeuerwehr-Zeltlager mit seinem bunten Programm aus Spaß und Wettkämpfen.

„Eine große Vereinfachung für den Transport der Jungfeuerwehrleute ist der neue Bus, der uns seit geraumer Zeit zur Verfügung steht“, zeigte sich der Jugendwart erfreut. Viele Privat- und Firmenspenden, dazu einige Zuschüsse, haben den Kauf ermöglicht. „Im Vorfeld der offiziellen Geburtstagsfeier haben wir uns mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken bei den Gebern bedankt“, sagte Koch.

Wehrführer Danny Finger dankte dem Jugendwart und lobte seinen „beharrlichen Einsatz“ zur Finanzierung des neuen Busses.

Die Landtagsabgeordnete Daniela Sommer, Kreistagsvorsitzende Iris Ruhwedel und Bürgermeister Björn Brede gratulierten ebenfalls. Hinzu kamen Gratulanten aus den Reihen der Feuerwehr: Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Manfred Hankel, der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Thorsten Scheuermann und Stadtjugendwart Dirk Ungemach kamen nach Altenlotheim, um ihre Glückwünsche zu überbringen. Sie alle lobten das große ehrenamtliche Engagement und die hohe Einsatzbereitschaft der gesamten Jugendfeuerwehr. (ghm)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare