Feuerwehr Bromskirchen: Auftrag soll zum Jahresende vergeben werden

Neues Fahrzeug in Sicht

So soll es aussehen: Bei einer Präsentation im Frühjahr durften sich die Menschen in Bromskirchen schon einmal das neue Feuerwehrfahrzeug vom Typ HLF 20/16 ansehen. Foto: Dudek

Bromskirchen. Das neue Feuerwehrfahrzeug für Bromskirchen ist in Sichtweite: Die Entscheidung über die Auftragsvergabe soll laut Bürgermeister Karl-Friedrich Frese gegen Ende des Jahres fallen. Danach könne es allerdings noch zehn bis 16 Monate dauern, bis das Fahrzeug fertig ist.

Finanzierung steht

Die Finanzierung hat derweil konkrete Formen angenommen. Das Land hat für die Beschaffung des Fahrzeugs vom Typ HLF 20/16 einen Zuschuss von 77 000 Euro bewilligt. Bei einem Ortstermin informierte sich jetzt Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, jahrzehntelang selbst aktiver Feuerwehrmann, über die Neuanschaffung.

Dort erfuhr er auch noch zahlreiche Aspekte über die Feuerwehren in der mit knapp 1900 Einwohnern kleinsten Gemeinde des Landkreises Waldeck-Frankenberg. Etwa die, dass das bisherige, gut gepflegte Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Bromskirchen im nur zwei Kilometer entfernten Somplar stationiert wird, wenn das neue Fahrzeug da ist.

Bürgermeister Karl-Friedrich Frese und der Vorsitzende der Gemeindevertretung und Ehrenbrandmeister von Bromskirchen, Karl-Friedrich Geldbach, hoben beide die gute Zusammenarbeit der Wehren von Bromskirchen und Somplar hervor: „Früher gab es ein ‘da unten und dort oben‘, heute gibt es ein ‘Wir von der Feuerwehr‘.“

Gute Nachwuchsarbeit

Auch auf die Nachwuchsarbeit gingen die Brandschützer beim Ortstermin ein. Bromskirchen und Somplar seien dabei personell gut aufgestellt, dem pflichtete auch Gemeindebrandinspektor Reiner Strieder bei.

Der Vorsitzende der Feuerwehr, Dietmar Knorra, und Wehrführer Axel Klingauf berichtetem von der intensiven Jugendarbeit der Wehren in Bromskirchen und Somplar.

Da inzwischen auch immer mehr Frauen Dienst in den Wehren tun, regte Regierungspräsident Walter Lübcke Lehrgänge mit Kinderbetreuung an, damit auch Wehrmitgliedern mit kleineren Kindern den inzwischen hohen Ausbildungsstand der nordhessischen Wehren erreichen können.

Quelle: HNA

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