Neues Gerät für ökologisch vertretbares Mähen in der Ederaue

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Beim ersten Einsatz des Grabenmähkorbs: Am Bagger (vorne links) Anna Maria Pohl von der Oberen Naturschutzbehörde und Vertretern der Gemeinde und NABU. Auf der linken Grabenseite NABU-Projektbetreuer Günter Faust (rechts), Vertreter des Wasser-und Bodenverbandes sowie der Erste Beigeordnete der Gemeinde Allendorf, Kurt Kramer.

Rennertehausen. Großer Bahnhof beim ersten Einsatz eines „Grabenmähkorbs“ in der Ederaue bei Rennertehausen: Mit diesem Gerät ist eine ökologisch vertretbare Grabenpflege der 1570 Meter wasserführender Gräben durch das 120 Hektar große, ehemalige Wiesenbewässerungssystem bei Rennertehausen möglich.

Der NABU-Projektbetreuer für die „Ederaue“, Günter Faust aus Frankenberg, begrüßte die Vertreter alle Interessengruppen, die seit einigen Jahren zielstrebig und gemeinsam an der Erhaltung des hessenweit bedeutenden NABU-Schutzgebiets arbeiten.

Für die Obere Naturschutzbehörde war aus Kassel Anna Maria Pohl angereist. Sie zeigte sich „sehr zufrieden mit diesem Konzept“. Die Obere Naturschutzbehörde trägt laut Pohl die Kosten für die Grabenpflege. Die Anschaffungskosten des 9000 Euro teuren Gerätes sind jeweils zur Hälfte von der Region Burgwald- Ederbergland und der NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe übernommen worden, sagte Günther Faust. (wi)

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Quelle: HNA

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