Firma Aquabad bringt Produkt auf den Markt

Neuheit aus Burgwald: Mobiler Waschplatz gegen das Coronavirus

+
Mobile Waschplätze wie diesen verkaufen die Eheleute Klaus und Petra Kowalewski seit wenigen Tagen über ihr Familienunternehmen Aquabad in Birkenbringhausen. 

Eine Familienunternehmen aus der Gemeinde Burgwald hat jetzt einen mobilen Waschplatz auf den Markt gebracht. Er soll helfen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Händewaschen und Desinfizieren – neben Kontaktbeschränkungen, Abstandsregelungen und Maskenpflicht gehört Hygiene zu den wichtigsten Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus.

Das Thema „Hygiene und Corona“ hat nun auch die Eheleute Klaus und Petra Kowalewski vom Unternehmen Aquabad mit Sitz in Birkenbringhausen erfinderisch gemacht: Vor wenigen Tagen haben sie einen „mobilen Waschplatz“ auf den Markt gebracht, einen wetterfesten Schrank mit Seifenspender, Edelstahlwaschbecken, Papierhandtuchspender und berührungslosen Armaturen – und dank eines Durchlauferhitzers auch mit warmem Wasser.

„Die Möglichkeiten zum Händewaschen sind in der Öffentlichkeit beschränkt“, erklärt Geschäftsführer Klaus Kowalewski seine Überlegungen. Der mobile Waschplatz sei daher ein regelrechter „Hygiene-Hot-Spot“, so der Slogan: „So können Keime und Viren eliminiert werden.“

Für Schulen, Supermärkte und Baustellen

Das Besondere an dem mobilen Waschplatz: Er kann überall in der Öffentlichkeit aufgestellt werden, beispielsweise in Schulen, Kindergärten und Behinderteneinrichtungen, aber auch vor Baustellen und Supermärkten. „In vielen Discountern und Supermärkten gibt es keine Kundentoiletten, die Besucher können sich dort nicht einmal die Hände waschen. Und in den Schulen können die Toiletten derzeit nacheinander immer nur von einem Kind genutzt werden, das ist viel zu wenig“, sagt Petra Kowalewski.

Gerade in Corona-Zeiten einen mobilen Waschplatz vor Schulen oder Supermärkten einzurichten, sei eine perfekte Alternative, meinen Klaus und Petra Kowalewski. Vor allem könne an dem Waschplatz als Zubehör auch die sofortige Desinfektion der Hände erfolgen. „In dem mobilen Waschplatz sehen wir ein riesiges Potenzial“, sagen sie und glauben daher an große Zukunftsperspektiven für ihr Produkt – und zwar auch über die Corona-Zeiten hinaus.

Preis: rund 4000 Euro

„Der Bedarf ist da“, sind die Eheleute Kowalewski überzeugt. Insbesondere werde für den mobilen Waschplatz nur ein mitgelieferter Schlauch für Trinkwasser und Abwasser benötigt. „Das kann alles ganz leicht aufgebaut und installiert werden.“ Ab rund 4000 Euro sei der mobile Waschplatz sofort lieferbar, sagt Geschäftsführer Klaus Kowalewski.

Sein Unternehmen Aquabad gibt es seit 2003 in Birkenbringhausen. Vornehmlich ist die Firma bislang durch Geräte für Staubabsaugungen bekannt, beispielsweise für staubfreie Renovierungen.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare