Ederbergland-Cup in Allendorf (Eder)

Nicht alles dreht sich um den Ball

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Die Siegerehrung: 80 Pokale, dazu Wimpel und Plaketten nahmen die Teilnehmer am Samstag Abend in Empfang.

Allendorf (Eder) - Fußball-Freestyle, Hip-Hop, Drums und Prominenz - der Viessmann-Ederbergland-Cup hatte außer Spaß am Sport noch viel mehr zu bieten.

Bei strahlendem Sonnenschein begrüßten die Veranstalter ihre Gäste zum internationalen Jugendfußballturnier - dem 15. Viessmann-Ederbergland-Cup - auf dem Brunnenplatz. Ausrichter waren der SV Allendorf, der Damenfußballclub Allendorf und der FC Ederbergland.

Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm gestalteten zum Beispiel die Tanzgruppe „Just Dance“ unter der Leitung von Kim Engel und die Hip-Hop-Formation „BM Dance Company“. Was man mit einem Fußball so alles anstellen kann, zeigte der Fußball-Freestyle-Akrobat Julian Holland.

Für den Abend des ersten Turniertages hatten sich die Veranstalter einiges einfallen lassen. Moderator Kurt Scholz hatte Mühe, vor allem die nimmermüden kleineren Kicker vom Feld vor die Showbühne zu holen. Aber spätestens in dem Moment, in dem das Percussion-Ensemble aus Battenberg seine Performance begann, waren sie alle da.

Prominenz „zum Anfassen“ war auch geladen: Der Auftritt des Fußballweltmeisters Uwe Bein zählte zu den Höhepunkten. Auf der Leinwand waren alle Tore der Fußballweltmeisterschaft 1990 zu sehen - auch das von Uwe Bein, das er gegen die Vereinigten Arabischen Emirate erzielt hatte.

Für diesen wunderschönen Treffer unter die Latte gab es viel Beifall - sowohl von denen, die sich daran erinnerten, als auch von denen, die noch nicht geboren waren und jetzt auch wissen, was für ein Klasse-Fußballer mitten unter ihnen stand.

Im Fußballtalk beantwortete der ehemalige Eintracht-Spieler anschließend alle Fragen - außer einer: „Kickers oder Eintracht?“ Die Antwort überließ er dem Fragesteller... Zum Bundesliga-Abstiegskampf sagte der Gast: „Ich würde mich freuen wenn der HSV drinbleibt“, denn auch bei diesem Verein hat Uwe Bein gespielt.

Am Samstag fanden die Platzierungs- und Endrundenspiele statt und auf die Siegerehrung folgte schließlich die traditionelle „After-Football-Party“. Nach einem gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen verabschiedeten sich die Mannschaften, wobei viele Vereine ihr Kommen für das nächste Jahr schon ankündigten.

Den rund 100 ehrenamtlichen Helfern hatte Bürgermeister Claus Junghenn am ersten Tag gedankt, indem er an Magret Jakobi stellvertretend einen Ehrenpreis von Ministerpräsident Volker Bouffier überreichte. Sicher ist: Ohne dieses Engagement wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich. (wi)

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